
Anna-Sophie Brüning, studierte zunächst Geige und Klavier in Hannover, Freiburg und den USA. Zu ihren Lehrern gehören Prof. Rainer Kussmaul, Prof. Sahmuel Ashkenasi (Violine) und Prof. Karl-Heinz Kämmerling (Klavier).
Neben Ihrer Konzerttätigkeit als Solistin und Kammermusikerin war sie in den Jahren 1998-2001 Konzertmeisterin des Philharmonischen Orchesters der Hansestadt Lübeck und absolvierte zusätzlich ein Dirigier-Studium in Leipzig, welches sie mit dem Diplom und dem Gewinn des Leipziger Hochschulwettbewerbs Dirigieren 2003 abschloss.
Seit 2003 ist sie Stipendiatin des Dirigentenforums des Deutschen Musikrats.
Sie arbeitete mit zahlreichen namhaften Orchestern u.a. dem Polnischen Kammerorchester, den Jenaer und Nürnberger Philharmonikern, dem Orchester der Komischen Oper Berlin, den Sinfonie-Orchestern in Münster und Regensburg, der Philharmonie Gotha-Suhl, den Hofer Symphonikern, den Lübecker Philharmonikern, dem Stuttgarter Kammerorchester, sowie der Nordwestdeutschen Philharmonie.
Sie ist Gründerin und Künstlerische Leiterin des Palästinensischen Jugendsinfonie-Orchesters und gibt mit diesem Orchester regelmäßig Konzerte Im Nahen Osten (Palästina, Israel, Jordanien). Gemeinsam mit den Dirigenten Daniel Barenboim und Julien Salemkour ist sie Initiatorin der "free international music school", einem Projekt zur Förderung von musikalischer Erziehung in Kriegs- und Krisengebieten.
Sie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Zonta-Musikpreis 2005 für junge Dirigentinnen und dem Preatorius Musikpreises 2007 des Landes Niedersachsen. Im November 2006 hatte sie mit der deutschen Erstaufführung der italienischen Oper "Pinocchio" ihr Debüt an der Komischen Oper Berlin.