Das LJO hören: 
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Oscar Bohórquez (Violine)
 Oscar Bohórquez wurde von Christoph Eschenbach als Ausnahmetalent bezeichnet:"Oscar Bohorquez ist einer der vielversprechendsten jungen Geiger. Seit einigen Jahren beobachte ich seine Karriere und kann bestätigen, dass seine hervorragende Technik, seine musikalische Tiefe und sein Charisma ausserordentlich sind." Im September 2009 debütierte Oscar Bohorquez als Solist mit der London Philharmonic Orchestra. Zur gleichen Zeit kam sein Solo Album mit Werken von Piazzolla, Bertold Hummel, und Ysaye bei amazon.com auf den Markt. Im Januar 2008 kam das "Seduced" Album in London auf dem Markt mit Herr Bohorquez und seinem Bruder Claudio Bohorquez (cello). Anlässlich des Neujahrskonzertes 2007 gastierte Bohórquez im Gewandhaus Leipzig mit dem MDR Sinfonieorchester. Solistisch konzertierte der junge Violinist in Deutschland in der Berliner Philharmonie, Gewandhaus Leipzig, Musikhalle Hamburg, Stuttgarter Liederhalle, Konzerthaus Karlsruhe, Beethovenhalle Bonn, und die Meistersingerhalle Nürnberg. International gastierte er zuletzt mit der London Philharmonic im Eastbourne Congress Theatre. Im Rahmen des Kronberger Kammermusikfestivals musizierte Oscar Bohórquez mit Gidon Kremer und Boris Pergamenschikow. Es folgten weitere Festivalauftritte u.a. beim Bebersee Festival, und musik:landschaft Westfalen 2009. Darüber hinaus ist er in der Kammermusik international engagiert, so war er in den USA, Grossbritannien (London- Royal Academy, Barbican), Spanien, Schweiz (Zuerich, Basel, Luzern), Deutschland, Tschechische Republik (Rudolfinum-Prag), Peru und Uruguay unter anderem mit Julius Berger, Markus Groh, Claudio Bohórquez und seiner Mutter Ana Maria Bohórquez (Klavier) tätig. Von 1998 bis 2002 studierte Oscar Bohórquez bei Aaron Rosand am renommierten "Curtis Institute of Music" in Philadelphia/USA. Von 2002 bis 2008 studierte er bei Günter Pichler, Primarius des Alban-Berg-Quartetts, an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien. Anregung in Zeitgenössischer Musik erhielt Oscar Bohórquez beim Komponisten Bertold Hummel in Würzburg durch die Erarbeitung dessen Suite für Violine Solo (1979) op.78. Oscar Bohórquez residiert zur Zeit in London und in Deutschland. Er spielt auf der Giovanni Battista Guadagnini "Grande Dame" aus dem Jahre 1770, ehemalig im Besitz von G.Pichler/Alban Berg Quartett.
Claudio Bohórquez (Violoncello)
 Claudio Bohórquez wird von Dirigenten, Publikum, Veranstaltern und Kritikern gleichermaßen als eine der aufregendsten und faszinierendsten Musikerpersönlichkeiten seiner Generation gepriesen. Er tritt als Solist mit einer eindrucksvollen Palette international bedeutender Orchester und Dirigenten sowie mit renommierten Kammermusikpartnern in Erscheinung. Darüber hinaus widmet sich Claudio Bohórquez verschiedenen Installations-, Improvisations- und Meditationsprojekten. Als Schüler von Boris Pergamenschikow war Claudio Bohórquez schon früh erfolgreich bei internationalen Wettbewerben wie dem Tschaikowsky-Jugendwettbewerb in Moskau oder dem Rostropowitsch-Wettbewerb in Paris. Dies gipfelte im Jahr 2000 in drei Auszeichnungen beim 1. Internationalen Pablo-Casals-Wettbewerb der Kronberg Academy: Aus der Hand von Marta Casals Istomin erhielt Claudio Bohórquez neben dem Grand Prix und dem Sonderpreis für die beste Kammermusikinterpretation als zweijährige Leihgabe das Goffriller-Cello von Pablo Casals. Beim Internationalen Musikwettbewerb in Genf errang er zudem den 1. Preis. Inzwischen unterrichtet Claudio Bohórquez selbst: Von 2003 bis 2006 war er Gastprofessor an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin und ist ab Oktober 2009 erneut dorthin berufen worden. Claudio Bohórquez konzertierte mit dem Orchestre de Paris, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt, dem Gewandhausorchester Leipzig, den Münchner Symphonikern, der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem NDR Sinfonieorchester, dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn, den Wiener Symphonikern, dem Collegium Musicum Basel, der Academy of St. Martin in the Fields, der Tschechischen Philharmonie, dem Russischen Nationalorchester, dem Orchestre de la Suisse Romande und dem Orchestre Philharmonique de Radio France. In Japan trat Claudio Bohórquez mit dem NHK Symphony Orchestra Tokyo und mit dem Tokyo Philharmonic Orchestra auf. In den USA gab er zuletzt Konzerte mit Boston Symphony, Chicago Symphony, Cleveland Orchestra, Detroit Symphony, Los Angeles Philharmonic, National Symphony und dem Philadelphia Orchestra. Zu den namhaften Dirigenten, mit denen Claudio Bohórquez arbeitet und auftritt, zählen Daniel Barenboim, Thomas Dausgaard, Rafael Frühbeck de Burgos, Christoph Eschenbach, Hans Graf, Manfred Honeck, Yakov Kreizberg, Sir Neville Marriner, Krzysztof Penderecki, Leonard Slatkin, Eiji Oue und David Zinman. In der Saison 2009/2010 konzertiert Claudio Bohórquez mit den Warschauer Philharmonikern und unter Tugan Sokhiev mit dem Orchestre de Toulouse. Mit diesem wird er auf eine ausgedehnte Deutschlandtournee gehen und in Paris mit Sergei Khatchatryan in Brahms Doppelkonzert im Théâtre des Champs-Elysées zu erleben sein. In Deutschland ist er mit dem MDR Sinfonieorchester (Tschaikowskys Rokoko-Variationen), beim Kronberg Cello Festival, im Herkulessaal mit den Münchner Symphonikern (Dvoráks Cellokonzert), mit der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern unter Michael Sanderling (Elgars Cellokonzert) und mit dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn unter Ruben Gazarian, zu hören. Claudio Bohórquez ist bei zahlreichen Festivals zu Gast, darunter das Casals Festival in Puerto Rico, City of London Festival, Penderecki-Festival in Warschau oder auch Jerusalem International Chamber Music Festival. In den USA war er u. a. beim Tanglewood, Ravinia und Aspen Festival sowie beim Hollywood Bowl zu erleben. Er nahm außerdem am Kammermusikfest Lockenhaus in Österreich und an Gidon Kremers Festival "Les Musiques" in Basel teil. Die renommierte Kronberg Academy widmete Anfang 2007 die zweite CD der Reihe "The Vision" alleine Claudio Bohórquez (aulos MusiKado). Im Januar 2006 erschien Claudio Bohórquez´ erste Rezital-CD bei dem Label Berlin Classics. Bei dem gleichen Label kam zuvor seine Debüt-CD auf den Markt, für die er sich die Dresdner Philharmoniker und Rafael Frühbeck de Burgos als Partner wählte. Bei EMI Classics erschien 2005 eine CD-Aufnahme u. a. mit Tschaikowskys Klaviertrio a-Moll. Im gleichen Jahr entstand außerdem im Rahmen eines Improvisations-Meditations-Projekts eine Benefiz-CD mit dem Titel "Doha" für die Stupa des Shambhala Mountain Centers in den Rocky Mountains, Colorado. Beim Label Plushmusic ist soeben seine erste Bacheinspielung veröffentlicht worden. Neben CD-Einspielungen, Rundfunkaufnahmen und Fernsehauftritten gehört zu Claudio Bohórquez\' zahlreichen Medienprojekten seine Mitwirkung als Cellointerpret für den Soundtrack von Paul Englishby zum Film "Ten Minutes Older - The Cello", welcher 2002 weltweit in den Kinos startete. Schließlich hat Claudio Bohórquez gemeinsam mit dem Maler Klaus-Peter Kirchner das Installations-Projekt "Raum für Pablo Casals" als Hommage an diesen großen Cellisten entwickelt. Claudio Bohórquez spielt ein Violoncello von G. B. Rogeri, das ihm von der Landesbank Baden-Württemberg zur Verfügung gestellt wird. Er ist peruanisch-uruguayischer Abstammung, in Deutschland geboren und aufgewachsen, und lebt zur Zeit in Berlin.
Elena Graf (Violine)
 Elena Graf (*1988 in Frankfurt/Main) erhielt im Alter von drei Jahren ihren ersten Geigenunterricht. Bereits mit 12 Jahren studierte sie als Jungstudentin an der Hochschule für Musik in Freiburg, bei Prof. Jörg Hofmann und später bei Prof. Latica Honda-Rosenberg. 2005 studierte sie für ein Jahr in der Klasse von Prof. Christoph Poppen an der Hochschule für Musik und Theater in München. Seit 2006 studiert Elena Graf bei der renommierten Solistin Prof. Julia Fischer in Frankfurt/Main an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst. Sie besuchte Meisterkurse bei Prof. Ana Chumachenco, Prof. Latica Honda Rosenberg, Prof. Rainer Kussmaul und Christian Tetzlaff, als auserwählte Teilnehmerin im Rahmen der Meisterkurse des Bayerischen Rundfunks und der Kronberg Academy 2009. Elena Graf konzertiert regelmäßig als Solistin mit verschiedenen Orchestern im In- und Ausland, wie z.B. mit dem Museumsorchester Frankfurt, dem Internationalen Mahler Orchester, der Baden-Badener Philharmonie, dem Philharmonischen Orchester Gießen, der Polnischen Kammerphilharmonie, dem Kammerorchester Arcata Stuttgart, den Frankfurter Solisten oder der Philharmonie Banatul (Rumänien) u.a. in Konzertsälen wie der Berliner Phlharmonie, der Liederhalle Stuttgart oder der Alten Oper Frankfurt. Sie war Konzertmeisterin und Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie sowie Konzertmeisterin des Internationalen Mahler Orchesters und spielt als Aushilfe bei den Berliner Philharmonikern. Elena Graf musizierte zusammen mit Musikern wie Prof. Lev Natochenny, Till Fellner, Julia Fischer, Marie-Elisabeth Hecker und Andreas Brantelid. Die junge Geigerin gewann mehrere 1. nationale und internationale Preise wie z.B. den Internationalen "Concerto Competition" auf dem Eastern Music Festival in den USA. Dort spielte sie als Solistin mit dem Festival-Orchester das Sibelius Violinkonzert, welches im Rundfunk übertragen wurde. Beim 9. Kammermusikwettbewerb der Polytechnischen beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert". 2004 erhielt sie einen 1. Preis in der Solowertung mit Höchstpunktzahl und wurde mit dem Bärenreiter-Urtextpreis und einem Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben ausgezeichnet. Im selben Jahr gewann Elena Graf den Internationalen "Concerto Competition" auf dem Eastern Music Festival in den USA und spielte als Solistin mit dem Festival-Orchester das Sibelius Violinkonzert, welches im Rundfunk übertragen wurde. Beim 9. Kammermusikwettbewerb der Polytechnischen Gesellschaft e.V. 2006 in Frankfurt/Main, gewann Elena Graf mit dem Conte Trio den 1. Preis. Zudem wurde das Klaviertrio mit einem Förderpreis auf den Bad Homburger Meisterkursen ausgezeichnet, dem eine CD-Aufnahme folgte. Mit dem 2006 gegründeten Trio Lieto (zusammen mit Peijun Xu, Viola und Artur Hornig, Violoncello) erspielte sie sich 2007 den dritten Preis beim 2. Europäischen Kammermusikwettbewerb in Karlsruhe. Auch der Kammermusikpreis der Frankfurter Polytechnischen Gesellschaft 2007 sowie der Förderpreis der Percy/John-Stiftung auf den Bad Homburger Meisterkursen wurde dem Trio Lieto zuerkannt. Im April 2008 war das Ensemble Gast beim Internationalen Kammermusik-Festival "classic con brio" in Osnabrück. Elena Graf ist seit 2007 Stipendiatin der Yehudi-Menuhin Organisation "Live Music Now". Im Sommer 2007 nahm Elena Graf an der "Encore School for Strings" in den USA teil. Dort wurde sie von David Cerone unterrichtet und trat als Solistin in Konzerten auf, von denen eines vom Rundfunk live übertragen wurde. 2008 wurde sie 1. Preisträgerin beim Pirazzi-Wettbewerb für Streicher der Musikhochschule Frankfurt und ist somit Stipendiat der gleichnamigen Stiftung. In diesem Jahr wurde Elena Graf beim Instrumentalmusik-Wettberb 2009 des Migros-Kulturprozent mit Beteiligung der Ernst Göhner Stiftung mit einem Studienpreis ausgezeichnet. Förderung "Freunden junger Musiker" Seit 2005 spielt Elena Graf als mehrfache Preisträgerin des Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds eine Leihgabe der Deutschen Stiftung Musikleben, derzeit eine Violine von Giambattista Rogeri, Brescia, aus dem Besitz der Bundesrepublik Deutschland.
Emanuel Graf (Cello)
 Emanuel Graf begann als Jungstudent, im Alter von 14 Jahren, an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt seine Musikerlaufbahn. Er studiert seit 2004 bei Prof. Wolfgang Emanuel Schmidt in Dresden und ist seit 2009 sein Assistent an der Musikhochschule Franz Liszt in Weimar. Meisterkurse besuchte er bei Wolfgang Boettcher, Jens Peter Maintz, David Geringas, Wen-Sinn Yang, Ana Chumanchenco und Götz Teutsch. Er ist Stipendiat der Carl Flesch Akademie Baden-Baden, der Ernst Göhner Stiftung Schweiz und Preisträger des Migros Kulturprozent. Begleitet von der Baden- Badener Philharmonie, gab er sein Debut als Solist mit dem Cellokonzert Nr.1 von D. Schostakovitsch. Es folgten weitere Soloauftritte mit verschiedenen Orchestern wie Hamburger Sinfoniker, Kammerphilharmonie Baden-Württemberg, International Mahler Orchestra in der Berliner Philharmonie, Theater Freiberg, Khemelnitzkiy Symphonikern u.s.w. Emanuel Graf ist regelmäßiger Gast an der Deutschen Oper Berlin als 1. Solocellist und ständiges Mitglied an der selben Position des International Mahler Orchestra. Er konzertierte unter Dirigenten wie z. B. Martin Turnowski, David Afkham, Yoel Gamzou, Donald Runnicles und Manfred Honeck. Emanuel Graf ist ein gefragter Kammermusiker. Internationale Tourneen führten ihn u.a. nach Polen, Südafrika, Ägypten, Skandinavien, Ukraine, Frankreich, Portugal, in die Schweiz und nach Italien. Im Herbst diesen Jahres erscheint das Brahms Doppelkonzert mit seiner Schwester Elena Graf und Yoel Gamzou auf CD. Er spielt das Toscanini Testore aus dem 18Jh.
Helen Adler (Geige)
 Helen Adler wurde am 4. November 1994 in Stuttgart geboren. Mit 5 Jahren erhielt sie ihren ersten Geigenunterricht. Seit zwei Jahren studiert sie als Jungstudentin an der Stuttgarter Musikhochschule bei Emily Körner. Zusätzlich studiert sie in der Kammermusikklasse von Prof. Peter Buck. Noch vor zwei Jahren war sie jüngstes Mitglied im Landesjugendorchester Baden-Württemberg. Seit Herbst 2009 ist sie dort Konzertmeisterin. Auch im Bundesjugendorchester ist sie Mitglied. Sie trat mit 12 Jahren unter anderem als Solistin mit dem RSO Stuttgart in der Reihe "Junge Talente" auf. 2009 gewann sie einen 1.Preis beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert. Zusätzlich erhielt sie den Sparkassen Förderpreis.
Besetzung für den Herbst 2009
Georg Gädker (Bariton)
 Der in Freiburg geborene Bariton Georg Gädker erhielt als Knabensolist bei den Freiburger Domsingknaben bereits in jungen Jahren eine breit gefächerte musikalische Ausbildung. Er studierte Gesang und Gesangspädagogik in Freiburg und Mannheim bei Bernd Göpfert und Rudolf Piernay, sowie an der Guildhall School of Music and Drama London, wo er sein Studium mit Auszeichnung beendete. Meisterkurse unter anderem bei Thomas Hampson, Thomas Quasthoff, Graham Johnson, Sarah Walker, Charles Spencer, Emma Kirkby und Wolfram Rieger gaben ihm zudem wichtige Impulse für seine künstlerische Arbeit. Georg Gädker ist Preisträger und Stipendiat verschiedener nationaler und internationaler Wettbewerbe. Nach seiner Finalteilnahme beim Internationalen Gesangswettbewerb "4. Concorso Vocale Internazionale di Musica Sacra" in Rom 2005 wurde er beim Deutschen Musikwettbewerb 2007 bereits mit einem Stipendium des Deutschen Musikrats ausgezeichnet. Im selben Jahr folgten der 3. Preis beim Internationalen "Cantilena Gesangswettbewerb" der Festspielstadt Bayreuth sowie die Aufnahme in die Konzertreihe "Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler (BAKJK)", wodurch er mit über 30 Liederabenden im gesamten Bundesgebiet zu hören war. Im Rahmen des "Podiums Junger GesangSolisten 2008" des VDKC wurde er mit dem zweiten Preis und Sonderpreis ausgezeichnet. Beim Internationalen Johannes-Brahms - Wettbewerb in Pörtschach (Österreich) erhielt er 2009 den dritten Preis. Daneben war Georg Gädker Stipendiat des Internationalen Richard-Wagner-Verbands. Neben den Solopartien der großen Oratorien, besonders des Werks Johann Sebastian Bachs, bildet das Kunstlied einen Schwerpunkt seines derzeitigen Schaffens. Vom amerikanischen Star-Bariton Thomas Hampson selbst als "hervorragender Liedsänger" bezeichnet, geht der junge Bariton dabei einer ausgedehnten Konzerttätigkeit im In- und Ausland nach und war dabei unter anderem in der Wigmore Hall London sowie bei Festivals wie dem Europäischen Musikfest Stuttgart, dem Schleswig-Holstein-Musikfestival, dem Bach-Fest Zürich oder der Stuttgarter Bachwoche zu hören. Dabei arbeitete er unter anderem mit dem Bach-Collegium Stuttgart, L´arpa festante München, Mitgliedern der Bamberger Symphoniker, Wolfram Christ, Massaki Suzuki und Helmuth Rilling zusammen, mit welchem er unter anderem Bachs Kreuzstabkantate in Zürich sowie Händels Messias in Krakau aufführte. Viele seiner Konzerte und Liederabende wurden vom Rundfunk mitgeschnitten, unter anderem mit Liedern von Robert Schumann (NDR Hannover), Mélodies von Henri Duparc (Deutschlandradio) oder Jaqzue Ibert (Radio France). Mit dem Landesjugendorchester Baden-Württemberg, mit dem er unter Christoph Wyneken 2009 erstmals zusammenarbeitet, werden zudem Orchesterlieder von Gustav Mahler für den SWR eingespielt.
Johannes Bantlin (Cello) - Solist während der LJO-Tour durch Ecuador
 Johannes Bantlin wurde am 12.07.1992 in Heidelberg geboren. Seinen ersten Cellounterricht erhielt er im Alter von fünf Jahren bei Frau Brygida Lorenz an der Musikschule Südliche Bergstraße in Wiesloch, dort sammelte er auch erste Erfahrungen in der Kammermusik und im Orchesterspiel. Ab dem Jahr 2002 setzte er seine musikalische Ausbildung bei Prof. Roland Kuntze in Weinheim fort und seit 2006 ist er Vorstudent an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Mannheim, wo er der Klasse von Prof. Michael Flaksman und Jelena Ocic angehört. Regelmäßig nahm er am Wettbewerb "Jugend Musiziert" teil und erzielte sowohl solistisch als auch in der Kammermusik, im Duo mit seiner Schwester Franziska, mehrere erste und zweite Preise auf Landes- und Bundesebene. Breite musikalische Eindrücke sammelte Johannes durch die aktive Teilnahme an internationalen Meisterkursen, unter anderem bei Prof. Stanislaw Firlej und Prof. Rimantas Armonas im Rahmen von Erasmus, bei Prof. Peter Bruns, bei der Internationalen Sommerakademie Schwetzingen/Worms und bei mehreren Cello Jamborees auf dem Dilsberg. Seit 2004 ist Johannes Mitglied des Landesjugendorchesters Baden-Württemberg, mit dem er als Solocellist mehrfach in Deutschland und auch in Frankreich und Ecuador konzertierte. Johannes Bantlin ist seit 2002 Stipendiat der Domhof-Stiftung in Weinheim. Zurzeit besucht er die 12. Klasse des Kurfürst-Friedrich-Gymnasiums in Heidelberg.
Tonio Geugelin (Violine) - Solist während der LJO-Tour durch Ecuador
 Tonio Geugelin wurde am 4. 3. 1991 in Freiburg geboren. Er erhielt ab dem 5. Lebensjahr Geigenunterricht bei D. von Bausznern. Mit neun Jahren kam er in die Pflüger - Stiftung Freiburg und wurde dort von Ariane Matthäus und Professor Wolfgang Marschner unterrichtet. 2005-07 hatte er Unterricht bei C. Siedel, Freiburg und Prof. E. Zurbrügg, Bern. Seit 2007 bei Prof. J. Hofmann, Freiburg. Bei verschiedenen Professoren nahm er an nationalen und internationalen Meisterkursen für Kinder und Jugendliche teil: `Stringtime´ in Goch 2003 und 2004, `Marschner- Festival´ in Hinterzarten von 2002 - 2005, `Sommerakademie´ in Detmold 2006, `Meisterkurs für junge Talente´ 2007 an der Freiburger Musikhochschule ( Prof. Honda-Rosenberg); Meisterkurs `Musicfest´ in Aberystwyth, England 2008 (Prof. Eyal Kless ) In Orchesterprojekten war er 2006/07 Konzertmeister beim Freiburger Jugendorchester "JOHS" und beim Festivalorchester der Detmolder Sommerakademie unter Prof. Christoph Poppen; als Orchestermitglied nahm er 2008 an der Chetham´s School of Music (Manchester) unter Sir Marc Elder und 2009 am International Norwegian Youth Orchestra teil. Seit 2008 ist er Mitglied des Landesjugendorchesters Baden-Württemberg unter Christoph Wyneken. Bei Wettbewerben erhielt Tonio Geugelin zahlreiche erste Preise, so beim Markgräfler Kulturpreis und bei Jugend musiziert. Erste Bundespreise 2005 als Primarius in der Kategorie Streichquartett; 2007 in der Kategorie Klavierkammermusik, 2009 in der Kategorie Klavier und ein Streichinstrument. Konzerte in ganz Deutschland mit dem Turmalinquartett 2005/06, mit dem "Trio Casella" 2006/07, mit dem Süddeutschen Kammerensemble seit 2007, mit der Konzertpianistin Manana Odishelidze 2009, als Solist bei der Konzerttournee des Landesjugendorchesters Baden Württemberg 2009 in Ecuador. 2005/06 Ausbildungsstipendium bei der Jürgen Ponto- Stiftung mit vielen Konzertverpflichtungen, u.a. Konzert im Schwetzinger Schloss zur Eröffnung des Mozartjahres. Geigenstudium seit Oktober 2009 in Mannheim bei Prof. Marco Rizzi. Neben der Musik widmet sich Tonio Geugelin dem Steptanz: Süddeutscher Meister 2005 und Deutscher Meister 2007.
Besetzung für das Frühjahr 2009
Julian Fahrner (Violine)
 Julian Fahrner wurde 1990 in Basel geboren und begann seine Ausbildung auf der Violine im Alter von 6 Jahren an der Musikakademie Basel, wo er später in die Begabtenförderklasse aufgenommen wurde. Zu seinen Lehrern zählten Heidy Reaber und später Prof. Jörg Hofmann in Freiburg. Seit 2008 wird er an der Staatlichen Hochschule für Musik in Karlsruhe als Jungstudent von Prof. Albrecht Breuninger unterrichtet. Er erhielt zahlreiche Preise beim Wettbewerb "Jugend Musiziert", darunter fünf erste Bundespreise u.a. mit Höchstpunktzahl in den Kategorien Violine Solo und Kammermusik. Er ist Sonderpreisträger der Bundesapothekerkammer, der Badischen Gemeinde Versicherung sowie der Sparkasse Markgräflerland. Im Jahr 2008 erhielt er den Eduard Söring Preis, verbunden mit einem Stipendium der Deutschen Stiftung Musikleben. Viele Jahre lang gehörte er unter anderem als 1. Konzertmeister dem Landesjugendorchester sowie der Kammerphilharmonie Baden-Württembergs unter der Leitung von Christoph Wyneken an. Er wirkte bei zahlreichen Aufnahmen des SWR sowie des Bayrischen Rundfunks mit. Mit seinem 2007 gegründeten "Elliot O" Streichquartett erhält er Unterricht an der Musikhochschule Stuttgart beim international renommierten Vogler Quartett. Ergänzt wird seine musikalische Ausbildung durch regelmäßige Zusammenarbeit mit Christoph Wyneken, Prof. Conradin Brotbek, Prof. Gerhard Gnann sowie dem Vogler Quartett. Seine rege Konzerttätigkeit als Solist, Kammer- und Orchestermusiker führte ihn bereits durch Deutschland, in die Schweiz, nach Frankreich, Spanien, Italien, Polen und Ägypten. Seit Frühjahr 2009 stellt die Deutsche Stiftung Musikleben Julian Fahrner eine Violine von Nicolas Didier (Mirecourt um 1800), eine Treugabe aus Hamburger Familienbesitz, aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds zur Verfügung. Außerdem wird er von der Dr. Karl und Elisabeth Eisele Stiftung unterstützt.
Manuel Schattel (Kontrabass)
 Manuel Schattel, geboren 1985 in Stuttgart, begann seine musikalische Ausbildung bereits sehr früh im Rahmen der breitgefächerten Angebote der Jugendmusikschulen, wobei er anfangs vor allem Klavierunterricht nahm und sich in verschiedenen Chören engagierte. Im Alter von dreizehn Jahren erhielt er dann seinen ersten Kontrabassunterricht und wurde 2004 Mitglied des Landesjugendorchesters Baden-Württemberg. Noch im selben Jahr wurde er als Jungstudent in die Vorklasse von Prof. Bozo Paradzik an der staatlichen Hochschule für Musik Freiburg im Breisgau aufgenommen. Bei Prof. Paradzik begann er ein Jahr später den regulären Diplomstudiengang "Künstlerische Ausbildung" mit Hauptfach Kontrabass. Er ist Stipendiat der Hans und Eugenia Jütting-Stiftung und erhielt beim Kontrabasswettbewerb der Sparda Bank, im Rahmen der Weingartner Musiktage den Sonderpreis der Jury für besondere künstlerische Originalität. Meisterkurse bei Prof. U. Lau und Prof. M. Rieber bereicherten seine Studien. Weitere Orchestererfahrungen konnte Manuel Schattel unter anderem als Mitglied der Kammerphilharmonie des Landesjugendorchesters und im Gustav Mahler Jugendorchester sammeln. Im März 2008 wurde er als Praktikant im Staatsorchester der württembergischen Staatstheater Stuttgart für ein Jahr unter Vertrag genommen.
Besetzung für den Herbst 2008
Moye Kolodin (Klavier)
 Moye Kolodin wurde 1987 in Freiburg geboren und erhielt seinen ersten Klavierunterricht im Alter von 7 Jahren bei seiner Mutter Prof. Elza Kolodin. Bereits mit 12 Jahren gewann er seinen ersten Preis bei dem Landeswettbewerb "Jugend Musiziert" und wurde zusätzlich mit dem Förderpreis der Sparkassen für herausragende Talente ausgezeichnet. 1999 in die Vorklasse der Musikhochschule Freiburg zur Hochbegabtenförderung aufgenommen, studierte er 2 Jahre an der Musikhochschule bei Prof. Kolodin und setzt sein Studium seit 2006 am Conservatoire National Superieur de Musique de Paris bei Prof. Jacques Rouvier fort. Ergänzt wird seine musikalische Ausbildung durch die regelmäßige Teilnahme an Meisterkursen von Prof. Vitalij Margulis, Prof. Hans Leygraf, Prof. Joaquin Sorriano und Prof. Dmitri Bashkirov. Beraten wird er ausserdem von Prof. Gornostaeva aus Moskau. Moye ist Preisträger mehrerer internationaler Klavierwettbewerbe in Spanien und Italien. 2005 bekam er den 1. Preis beim "Concours International de Piano de Brest" in Frankreich "á l´unanimité du jury" und 2006 den Grand Prix beim internationalen Klavierwettbewerb auf Zypern. 2007 wurde ihm in Bern der Europäische Kulturpreis "Pro Europa" verliehen. Moye erhielt Engagements mit der Schlesischen Philharmonie Kattowitz, dem Landesjugendorchester Baden-Württemberg, der Capella Bydgostiensis und dem Stuttgarter Kammerorchester. Die Presse lobt sein Spiel stets in höchsten Tönen mit: "phänomenales Können", "fantastische Begabung", "eine musikalische Ausnahmeerscheinung", "atemberaubendes Spiel" und "Höhenflug am Klavier". Moye Kolodin ist Stipendiat der "Studienstiftung des Deutschen Volkes".
Xiao Xiao Zhu (Klavier)
 (*1986 in Peking) begann im Alter von fünf Jahren mit dem Klavierunterricht an der Zentralhochschule für Musik Peking. 1995 zog er mit seinen Eltern nach Stuttgart und wurde von Romuald Noll in der Begabtenklasse der Stuttgarter Musikschule unterrichtet. Gleichzeitig war er von September 2002 bis Juli 2005 Jungstudent in der Klasse von Prof. Hans Leygraf am Mozarteum Salzburg. Zum Wintersemester 2005/06 begann er mit dem Vollzeitstudium bei Prof. Pascal Devoyon an der Universität der Künste in Berlin. Mit Hilfe des Carl-Heinz Illies-Förderstipendiums in der Deutschen Stiftung Musikleben besuchte Xiao Xiao Zhu 2003 Meisterkurse bei Prof. Galina Iwanzowa in Berlin und bei Prof. Anne Queffelec in Macon/Frankreich sowie den Meisterkurs des Internationalen Musikfestivals Courchevel im August 2006 bei Jacques Rouvier. Das Gerd Bucerius-Stipendium ermöglichte ihm 2007 die Teilnahme am Meisterkurs bei Robert Levin im Rahmen der Sommerakademie Salzburg. Weitere künstlerische Impulse erhielt er von Prof. Wolfgang Manz, Lev Natochenny und Klaus Hellwig. Xiao Xiao Zhu ist Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe. Er gewann 1. Preise beim Matthaes-Klavierwettbewerb, beim Wettbewerb des Tonkünstlerverbandes Baden-Württemberg (1997), beim Internationalen Klavierwettbewerb "Amadeus" Brünn (1998) sowie beim 1. Jugend Musikpreis Stuttgart für Klavier solo. 2000 war er beim Internationalen Rundfunkwettbewerb Junger Musiker "Concertino Praga" als Solist mit einem 1. Preis erfolgreich. Er ist außerdem fünffacher 1. Preisträger beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" in Solo- und Kammermusikwertungen und wurde mehrfach von der Deutschen Stiftung Musikleben mit Sonderpreisen ausgezeichnet. Im Jahr 2000 erhielt er den Eduard-Söring-Preis der Stiftung. Dreimal gewann er den Klassik-Wettbewerb der Stadt Münster und des WDR. Seit seinem elften Lebensjahr gibt Xiao Xiao Zhu regelmäßig Konzerte. Als Solist konzertierte er mit den Stuttgarter Philharmonikern, mit dem Staatlichen Litauischen Symphonieorchester, der Tschechischen Staatsphilharmonie Brünn, dem Norwegischen Symphonie Orchester Trondheim, dem Symphonieorchester des Tsche¬chischen Staatsrundfunks Prag sowie dem Philharmonischen Orchester der Stadt Heidelberg und arbeitete mit Dirigenten wie Mindaugas Piecaitis, Thomas Hanus, Jörg-Peter Weigle, Terje Boye Hansen, Andrej Kukal sowie Thomas Kalb zusammen. Mit Unterstützung der Deutschen Stiftung Musikleben gab er ein Solokonzert mit dem Xiamen Philharmonic Orchestra in China. Im Jahr 2008 gab er sein Debüt in der Philharmonie Berlin mit der Sinfonietta Cracovia unter der Leitung von John Axelrod. Recitals und Kammermusikkonzerte führten ihn in viele Städte Deutschlands, Europas und Asiens und zu Musikfestivals wie dem European Youth Music Festival in Trondheim, dem Schwetzinger Mozart-Festival, dem Bodensee-Festival und auf Vorschlag der Deutschen Stiftung Musikleben zu den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und dem Schleswig-Holstein Musik Festival. Für die Deutsche Stiftung Musikleben trat er u.a. im Oktober 2002 im Rahmen des Jubiläumskonzerts anlässlich des 40. Geburtstags der Stiftung auf Einladung des damaligen Bundespräsidenten Johannes Rau in Schloss Bellevue auf und spielte mehrfach auf Empfehlung der Stiftung an Bord von MS Europa. Der Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben wurde langjährig von der Jürgen-Ponto-Stiftung gefördert. Für die Studienjahre 2004/05 und 2006/07 wurde ihm das Skillnet-Stipendium in der Deutschen Stiftung Musikleben verliehen. Seit 2006 engagiert er sich als Künstler bei "Yehudi Menuhin Live Music Now" in Berlin.
Juri Tetzlaff (Moderator)
 Kurzbiografie: Juri Tetzlaff wurde am 13. Juli 1972 in Karlsruhe geboren. Sein Vater ist Cellist und seine Mutter Sängerin. Parallel zu seinem Studium der "Gesellschaft- und Wirtschaftskommunikation" an der Universität der Künste Berlin startete er 1994 seine Fernsehkarriere als Moderator der Jugendsendung "X-Base - Der Computer Future Club" im ZDF. Im Sommer des gleichen Jahres übernahm er die Präsentation des Ferienprogramms von ARD und ZDF. 1997 wurde er Gründungsmoderator des Kinderkanals KI.KA und ist seither ein festes Gesicht des Senders. Er moderiert live Sendungen, Shows, Info-Formate, Reporterstücke, Comedy und bewies bei den Beutolomäus-Geschichten sein schauspielerisches Talent. Zur Zeit bringt Juri Tetzlaff als Moderator im "KI.KA Baumhaus" mit dem Sandmann jeden Abend eine Millionen Kinder ins Bett, führt durch die Bastell-Sendung "Mit-Mach-Mühle" und ist als Reporter für das Medien- und Kinomagazin "TRICKBOXX" unterwegs. Neben seiner Tätigkeit als Moderator produziert er mit seiner Firma "dreamteam.media" eigene Fernsehbeiträge und schreibt als Drehbuchautor für den "Tigerenten Club" (ARD) und die Quizsendung "1, 2 oder 3" (ZDF). Autogrammkartentext: Hi, ich heiße Juri Tetzlaff und wurde am 13. Juli 1972 geboren. Deswegen ist dreizehn auch meine Glückszahl. Mein Sternzeichen ist Krebs. Als Kind wollte ich Lokführer werden und wie Lukas durch die Gegend düsen... Tja, daraus ist leider nichts geworden! In der Schule war ich natürlich auch. Am liebsten bin ich in den Biologieunterricht gegangen. Auf Mathe, das ewige Spiel mit den Zahlen, hätte ich allerdings verzichten können. Seit dem ersten Sendetag moderiere ich beim KI.KA in Erfurt. Das macht echt Laune! Besonders mag ich es, mich zu verkleiden. Ich war schon Zauberer, Märchenprinz, Neandertaler, Schlagersänger, Spock von der Enterprise und, und, und... Wenn ich nicht in Erfurt im Studio stehe, fahre ich gerne Inliner, koche mit Freunden oder gehe ins Kino. Im Urlaub fahre ich auch gerne Snowboard. Meine heimliche Leidenschaft ist das Singen unter der Dusche. Sehr zum Leidwesen meiner Nachbarn... Meine Lieblingsfarbe ist rot und ich höre gerne HipHop, House- und Soul-Musik. (Mein Lieblingsbuch ist "Das Parfüm" von Patrick Süskind.) Wikipedia: Juri Tetzlaff (* 13. Juli 1972 in Karlsruhe) ist ein deutscher Fernsehmoderator. Tetzlaff begann seine Fernsehkarriere als Praktikant bei der ZDF-Jugendsendung X Base. Nach einigen Tätigkeiten bei verschiedenen Fernsehproduktionen übernahm er die Moderation des Computer-Magazins X-Base. Seit der Eröffnung des Jugendsenders KI.KA am 1. Januar 1997 gehört Tetzlaff zum festen Moderatorenstamm des Kinderkanals. Hier arbeitet er als Reporter und Moderator (Kikania, Trickboxx, Mit-Mach-Mühle). Er tritt unter anderem im Wechsel mit Singa Gätgens vor dem Sandmännchen auf. Des Weiteren war Juri Tetzlaff in zwei Folgen der Kinderserie Schloss Einstein zu sehen. Seit 2005 moderiert er im Kika zusätzlich die Sendung Kika Spezial mit Tanja Mairhofer, Lukas Koch und "Stephi Müller Spirra". Juri Tetzlaff ist seit 1999 UNICEF-Sonderbotschafter. Darüber hinaus hat er mehrere CDs aufgenommen - unter anderem eine Neuaufnahme von Peter und der Wolf.
Besetzung für das Frühjahr 2008
Lisa Tjalve (Sopran)
 Die Sopranistin wurde 1974 in Kopenhagen geboren und studierte an der Hochschule für Musik in Köln. Nach ihrem Examen folgten Meisterkurse u.a. bei Ingrid Bjoner, Tom Krause sowie bei den Belcanto-Spezialisten Felix Rolke und Neil Semer. 2003 folgte ihr Konzertexamen am Königlich Dänischen Musikkonservatorium in Kopenhagen. Nach Engagements an den Theatern von Pforzheim und Vipiteno/Italien, wurde Lisa Tjalve von 2001 bis 2003 Ensemblemitglied am Theater Lübeck. Dort zählten die Rosina in Rossinis "Il barbiere", Despina in "Così fan tutte", Lauretta in Puccinis "Gianni Schicchi", Valencienne in Lehárs "Die lustige Witwe", die Lisa in Kálmáns "Gräfin Mariza" sowie die Sophie in Richard Strauß "Rosenkavalier" zu ihren Partien. Konzertverpflichtungen führten sie in die Konzertsäle von Köln, Bonn, Jerusalem, Kopenhagen und zu den Salzburger Festspielen. Lisa Tjalve hat mit namhaften Dirigenten wie Claudio Abbado, Helmuth Froschauer und Konrad Junghänel sowie mit bedeutenden Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Jerusalem Symphony Orchestra sowie mit dem WDR-Symphonie Orchester zusammengearbeitet. Darüber hinaus sang sie 2005 die Cecil in Svend S. Schulz Oper "Hosekræmmeren" an der Fynske Oper in Dänemark, die Calisto in Händels "Giove in Argo" im Markgräflichen Theater in Bayreuth (diese Produktion liegt als CD-Einspielung vor) sowie 2006/07 die Titelpartie in Valtinonis "Pinocchio" an der Komischen Oper Berlin. 2007 erschien ihre Solo CD-Einspielung "Lyric & Coloratura Arias Live". Lisa Tjalve erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. 2007 einen 1. Preis beim "Internationalen Paul-Lincke Gesangswettbewerb", den Renate-Holm-Operetten-Preis sowie den Emmerich Kálmán-Preis.
Dong-Seok Im (Tenor)
 Geboren 1972, studierte Dong-Seok Im Gesang an der Yonsei-Universität in Seoul/Korea. Von 2000 bis 2003 setzte er seine künstlerische Ausbildung an der Musikhochschule Detmold bei Thomas Quasthoff fort. Es folgten Meisterkurse bei Julia Hamary, Ki-Chun Park und Katharina Dau. Zu seinen Partien gehören der Tamino ("Die Zauberflöte"), Don Ottavio ("Don Giovanni"), Nemorino ("L´elisir d´amore"), Sänger ("Der Rosenkavalier"), Alfredo ("La traviata"), Basilio ("Le nozze di Figaro") sowie der Rudolfo in ("La bohème"). Gastverpflichtungen führten den Sänger an das Landestheater Detmold, an das Art of Music Theater in Korea sowie an das Kulturzentrum von Can Ventosa in Ibiza. Dong-Seok Im gehört seit 2006 zum Chor des Nationaltheaters Mannheim.
Adam Kim (Bariton)
 Der Sänger wurde 1975 in Seoul/ Korea geboren. Nach seinem Gesangsstudium an der Universität seiner Heimatstadt studierte Adam Kim von 1999 bis 2000 Gesang an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin und von 2000 bis 2003 an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Nach einem Engagement an die Wiener Kammeroper, wurde er 2003 Ensemblemitglied der Staatsoper Hannover. Seit 2006 gehört er zum Ensemble der Staatsoper Stuttgart. Zu seinen Partien zählen u.a. der Conte di Almaviva ("Le nozze di Figaro"), Guglielmo ("Così fan tutte"), Figaro ("Il barbiere di Siviglia"), Marcello ("La bohème"), Germont ("La traviata"), Renato ("Un ballo in maschera"), die Titelpartie in "Rigoletto", Pavel ("Al gran sole carcio d´amore" von Luigi Nono), sowie Tarquinius ("The rape of Lucretia" von Benjamin Britten). Adam Kim erhielt zahlreiche Preise, etwa beim Feruccio Tagliabini Gesangswettbewerb (2000), beim Toulouse International Gesangswettbewerb (2000), beim Francisco Vinas International Gesangswettbewerb in Spanien (2001) sowie beim Peking International Gesangswettbewerb (2002). Außerdem erhielt er 2002 den KulturPreis der Berenberg Bank.
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