Solisten
Solisten
Besetzung Herbst 2014
Hanna Breuer (Viola)
Hanna Breuer (1992 geboren) erhielt mit 4 Jahren ihren ersten Geigenunterricht bei Horst Schlenzka. Nachdem sie 2000 zu Erich Scheungraber wechselte, stieg sie nach zwei Jahren auf die Bratsche um. 2003 war sie Mitbegründerin des Lerchenquartetts, mit dem sie seit 2007 regelmäßigen Unterricht in der Kammermusikklasse der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart bekommt. Seit 2008 bekam die junge Musikerin zusätzlichen Violaunterricht bei Prof. Stefan Fehlandt.

Im Landesjugendorchester war Hanna auch als Solobratsche tätig. Seit dem Jahre 2011 war sie Jungstudentin, 2012 nahm sie schließlich das Vollstudium an der Musikhochschule Stuttgart in der Klasse von Prof. Andra Darzins auf. Hanna kann auf mehrere Bundespreise des Wettbewerbs "Jugend musiziert" blicken, zusätzlich dazu wurde sie 2008 sowie 2010 mit dem Sparkassenförderpreis ausgezeichnet.

2010 erhielt sie mit dem Lerchenquartett das Stipendium der von Anne-Sophie Mutter gegründeten Rudolph-Eberle-Stiftung für junge, hochbegabte Streicher. Mit diesem Quartett spielte sie schon mehrfach beim Oberstdorfer Musiksommer. Seit 2013 ist sie als Aushilfe im Staatsorchester Stuttgart tätig. Hanna Breuer konzertierte bereits mit der Camerata Europeana. Neue musikalische Anstöße erhielt sie bei Kursen mit Dozenten wie Thomas Riebl, Roger Benedict, Barbara Buntrock, Julia R. Adler, Detlef Grooß, Burkhard Sigl, dem Melosquartett, Artemisquartett, Miróquartet, Mandelringquartett u.a. Die Deutsche Stiftung Musikleben stellte Hanna Breuer mehrmals eine Viola zur Verfügung.
Kathrin Scheungraber (Violine)
Kathrin Scheungraber, geboren 1989 in Salzburg, erhielt ihren ersten Geigenunterricht bei ihrem Vater, später bei Michael Ewers und Ulrike Stortz. Vor ihrem Abitur war sie ein Jahr Jungstudentin bei Prof. Kolja Lessing an der Musikhochschule Stuttgart, wo sie von 2009 bis 2013 ihr Bachelorstudium absolvierte.

Derzeit setzt sie ihre Studien im Masterstudiengang in der Klasse von Prof. Stefan Hempel an der HMT Rostock fort. Zudem spielt sie in der Spielzeit 13/14 als Praktikantin der Violinen bei den Stuttgarter Philharmonikern.

Sie erspielte sich zahlreiche Preise beim Wettbewerb Jugend musiziert auf allen drei Ebenen, sowohl solistisch, als auch mit ihrem Streichquartett, dem Lerchenquartett. Mit diesem erspielte sie sich zahlreiche Stipendien, z.B. von der Rudolf-Eberle-Stiftung für hochbegabte junge Steicher und hatte Auftritte in namhaften Konzertreihen, z.B. beim Oberstdorfer Musiksommer und bei der Gesellschaft für Neue Musik Mannheim. Wichtige Anregungen erhielt sie auf Meisterkursen u.a. bei Prof. Hansheinz Schneeberger, Prof. Ingolf Turban und bei Mitgliedern des Cuarteto Casals, des Alban Berg-, Mandelring-, Artemis- und des Melos-Quartetts.

Kathrin Scheungraber spielt die Violine op. 166 von Martin Schleske aus dem Jahr 2012. In den Jahren 2005 und 2006 war sie Mitglied des LJO Baden-Württembergs.
Besetzung Frühjahr 2014
Lukas Stepp (Violine)
Lukas Stepp (*1989 in Stuttgart) erhielt im Alter von fünf Jahren seinen ersten Geigenunterricht. Mit acht Jahren wechselte er zu Ulrike Abdank an die Stuttgarter Musikschule, wo er in die Begabtenklasse aufgenommen wurde. Von 2006 bis 2010 setzte der junge Geiger seine Ausbildung am Institut zur Frühförderung musikalisch Hochbe-gabter (IFF) an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Prof. Ina Kertscher fort. Seit 2011 studiert er an der Musikhochschule "Hanns Eisler" in Berlin bei Prof. Stephan Picard.

Lukas Stepp ist mehrfacher Preisträger des Wettbewerbs "Jugend musiziert", so gewann er u.a. 2007 und 2010 in der Solowertung einen 1. Bundespreis, wofür er mit Sonderpreisen der Deutschen Stiftung Musikleben ausgezeichnet wurde. In der Kammermusik-wertung erzielte er mit seinem Klavierquintett 2004 und im Streichquartett ("Stepp Quartett") 2005 1. Bundespreise. Beim anschließenden Klassik-Wettbewerb in Münster und bei den Internationalen Kammermusikwettbewerben "Concertino Praga" in Tschechien und "Charles Hennen" in den Niederlanden erhielt das Quartett 1. Preise. 2010 wurde der junge Geiger beim Internationalen "Johannes Brahms"-Wettbewerb in Pörtschach/Österreich mit einem 2. Preis und einem Sonderpreis ausgezeichnet; seinem Klavierquintett wurde im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik Festival der Sparkassen Förderpreis verliehen. Im folgenden Jahr war er 2. Preisträger des Internationalen ""Julio Cardona""-Wettbewerbs in Portugal.

Solistische Auftritte absolvierte er u.a. mit den Stuttgarter Philharmonikern, dem Kärntener Sinfonieorchester, dem Theaterorchester Hildesheim oder dem Jugendsinfonieorchester Macau/China.

Darüber hinaus widmet sich der junge Geiger intensiv der Kammermusik und tritt in wechselnden Quartett- und Quintettformationen u.a. in der stiftungseigenen Konzertreihe ""Foyer Junger Künstler" oder auch beim "Heidelberger Frühling" auf. Lukas Stepp war Gast renommierter Festivals wie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, dem Bodenseefestival und dem Festival ""Sommets Musicaux" in Gstaad/Schweiz. Seit 2012 wird er von der Stiftung ""Villa Musica" Rheinland-Pfalz gefördert.

Seit 2013 gehört er dem Verein "Menuhin- Live- Music- Now, Berlin" an.

Die Deutsche Stiftung Musikleben stellt Lukas Stepp seit September 2005 ein Instrument leihweise zur Verfügung. Als mehrfacher Preisträger des Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds spielt er derzeit eine Violine von Andreas Guarnerius, Cremona 1663, eine treuhänderische Eingabe in den Fonds.
Besetzung Herbst 2013
Jakob Stepp (Cello)
Jakob Stepp (*1991 in Stuttgart) erhielt seinen ersten Cellounterricht im Alter von sechs Jahren in Stuttgart. Nach langjährigem Unterricht bei Martin Ostertag und Peter Bruns studiert er seit 2011 bei Heinrich Schiff in Wien gefördert durch ein Gerd Bucerius Stipendium. Zur Ergänzung seiner musikalischen Ausbildung besuchte er Meisterkurse bei Philippe Muller, Heinrich Schiff, Wolfgang E. Schmidt, J. P. Maintz, Eberhard Feltz, Peter Bruns, Julian Steckel und dem Artemis Quartett.

Jakob Stepp ist mehrfacher Bundespreisträger beim Wettbewerb "Jugend musiziert" und Preisträger des Klassikwettbewerbs der Stadt Münster. Im Februar 2005 wurde er mit dem 1. Preis und dem Sonderpreis für die beste Interpretation des Pflichtstückes beim Internationalen J.J.F. Dotzauer-Wettbewerb in Dresden ausgezeichnet. 2006 gewann er mit dem Stepp Quartett den Charles Hennen Wettbewerb und den Preis destschechischen Rundfunks (Concertino Praga). Beim Deutschen Musikwettbewerb 2013 in Stuttgart erspielte er sich ein Stipendium und wurde in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler (BAKJK) aufgenommen.

Die Kammermusik ist ein wichtiger Bestandteil seiner künstlerischen Laufbahn. In den letzten Jahren gab er im Stepp Quartett, sowie mit dem seit 2011 gegründeten Goethe Quartett (Tobias Feldmann, Lukas Stepp (Violine), Sander Stuart (Viola)) zahlreiche Konzerte im In- und Ausland und gastierte auf Festivals, wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, den Ludwigsburger Schlossfestspielen und dem Interna-tionalen Bodensee Festival.

Als Solist trat Jakob Stepp mit Orchestern wie dem Fellbacher Kammerorchester, dem Paulus-orchester Stuttgart, dem Orchesterverein Stuttgart, dem Uniorchester und den Budapest Strings auf. 2013 wird er sein Debut unter anderem mit dem Stuttgarter Kammerorchester in
Stuttgart geben.

Er war Solocellist im Bundesjugendorchester und spielt regelmäßig bei den Wiener Symphonikern.

Bereits mit 14 Jahren bekam Jakob Stepp erstmals ein Instrument als Leihgabe von der Deutschen Stiftung Musikleben zur Verfügung gestellt. Als Preisträger des 16. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds in der Deutschen Stiftung Musikleben spielt Jakob Stepp seit März 2008 ein Violoncello von Jean Baptiste Vuillaume, Paris 1845, eine großzügige Schenkung der Commerzbank AG an die Deutsche Stiftung Musikleben.
Michael Schmitz (Cello)
Michael Schmitz wurde am 30. Dezember 1994 in Filderstadt geboren. Im Alter von 6 Jahren bekam er erstmals Unterricht an der Esslinger Musikschule. Später erhielt er Unterricht an der Freien Musikschule Engelberg bei Ekkehard Hessenbruch.

Seit Oktober 2011 ist er Jungstudent an der Hochschule für Musik Trossingen in der Klasse von Prof. Francis Gouton. Weitere künstlerische Einflüsse erhielt er bei diversen Meisterkursen in In- und Ausland unteranderem bei Prof. Troels Svane und Prof. Hans-Christian Schweiker.

Im Jahre 2012 erhielt er ein Vollstipendium für die Sommerakademie Astona International, an welcher er erfolgreich teilgenommen hat und in diesem Jahr erneut mit einem Stipendium teilnehmen wird.

Michael Schmitz ist mehrfacher Preisträger des Wettbewerbs "Jugend musiziert" auf Bundesebene in zahlreichen Kategorien wie z.B. "Violoncello-Solo" und "Klavier-Kammermusik". Er erspielte sich auch einen 1. Preis beim Tonkünstlerwettbewerb Baden- Württemberg.

Seit 2009 ist er Mitglied des Landesjugendorchesters Baden-Württemberg in dem er seit 2010 Stimmführer ist. Er spielte im Young Generation Orchestra und den Engelberger Kammercellisten, mit welchen er 2010 eine Konzertreise durch Norwegen unternahm. Er musizierte im Rahmen eines Meisterkurses im italienischen Taggia mit zahlreichen renommierten Professoren.
Besetzung Frühjahr 2013
Jaro Baran (Marimba)
Jaro Baran wurde 1994 in Gengenbach geboren. Im Alter von 6 Jahren erhielt er zunächst Trompetenunterricht bei seinem Vater und gewann 2006 bei "Jugend Musiziert" im Alter von 10 Jahren den ersten Preis auf Landesebene. Im gleichen Jahr entdeckte er seine Begeisterung für das Marimbaphon und begann mit dem ersten Unterricht. Seine Lehrer waren zunächst Hilger Honauer, später Inez Ellmann und derzeit Prof. Franz Lang und Julian Belli. Meisterkurse absolvierte er bei Babette Haag, Katarzyna Mycka sowie N.J Zivkovic. In den Jahren 2007, 2010 und 2012 trat er in den Wertungen Mallet-Solo und Schlagzeug-Ensemble bei "Jugend Musiziert" an und errang jeweils den ersten Preis auf Bundesebene. Ebenfalls 2010 erspielte sich Jaro Baran beim internationalen Schlagzeugwettbewerb "Giornate della Percussione" in Fermo/Italien den 1.Preis in der Kategorie A.

Jaro Baran ist Mitglied des Landesjugendorchester Baden-Württemberg, sowie des Jugend-Percussion-Ensembles BW (JPE), mit dem er auch als Solist des Marimbakonzertes von Ney Rosauro auftrat. Des Weiteren gehört er dem 2010 gegründeten Bundes-Percussion-Ensembles "bundesbeat" unter der Leitung von Prof. Johannes Fischer an. 2010/2011 unternahm er mit dem Orchester Deutsche Einheit (ODE) eine Konzertreise durch China. Als Solist konzertierte er mehrfach mit dem Sinfonieorchester "Concertino Offenburg" sowie einigen sinfonischen Blasorchestern in Baden-Württemberg.

In verschiedenen Duo- bzw Trioformationen trat Jaro Baran vielfach mit anderen Bundespreisträgern auf, u.a. in der Musikhochschule Frankfurt, bei Konzerten des SpardaPre College in Karlsruhe, Ulm und Stuttgart und mit seinem Percussionduo "blackrose" in Offenburg und Freiburg.

Der Auftakt zu seinen Soloauftritten mit dem 1.Marimba-konzert von Anders Koppel war ein Konzert mit dem "Orchester Berliner Musikfreunde" unter der Leitung von Yukari Ishimoto in der Berliner Philharmonie.
Jonathan Müller (Trompete)
Jonathan Müller wurde am 11. Mai 1990 in Leonberg geboren und begann im Alter von 8 Jahren mit dem Trompetenspiel. Er war Schüler von Markus Klein an der Musikschule in Fellbach und außerdem seit dem Sommersemester 2009 Jungstudent an der Musikhochschule Stuttgart in der Klasse von Prof. Wolfgang Bauer. Seit dem Sommersemester 2010 studiert er an der Hochschule für Musik Karlsruhe bei Prof. Reinhold Friedrich.

Weitere Anregungen erhält Jonathan Müller bei Meisterkursen mit Kristian Steenstrup (Aarhus), Prof. Klaus Schuhwerk (Basel) und Prof. Jouko Harjanne (Helsinki).

Jonathan Müller ist mehrfacher erster Bundespreisträger beim Wettbewerb "Jugend musiziert". Darüber hinaus gewann er 2006 den ersten Preis und einen Sonderpreis beim bundesweiten Carl-Schröder-Wettbewerb in Sondershausen (Thüringen). Er erreichte 2010 als einziger Trompeter die dritte Runde beim Deutschen Musikwettbewerb und erhielt ein Stipendium des DMW. Er wurde in die "Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler" aufgenommen. Seit 2011 ist Jonathan Müller Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Jonathan Müller war langjähriges Mitglied des Landesjugendorchesters Baden-Württemberg und wurde 2008 Mitglied des Bundesjugendorchesters. Seit 2011 ist er Mitglied im Gustav Mahler Jugendorchester und im Orchestra Mozart unter der Leitung von Claudio Abbado.

Außerdem konzertiert Jonathan Müller als Solist mit Orchestern wie dem arcata Kammerorchester Stuttgart, der Sinfonietta Tübingen, den Nürnberger Symhonikern, dem Münchner Kammerorchester und dem Stuttgarter Kammerorchester.

Im Februar 2013 gewann Jonathan Müller das Probespiel im Gewandhausorchester zu Leipzig und ist ab sofort Solotrompeter in diesem national und international anerkannten Spitzenorchester.
Juri Tetzlaff (Moderator) Familienkonzert am 6.4. in Buchen
Kurzbiografie:
Juri Tetzlaff wurde am 13. Juli 1972 in Karlsruhe geboren. Sein Vater ist Cellist und seine Mutter Sängerin. Parallel zu seinem Studium der "Gesellschaft- und Wirtschaftskommunikation" an der Universität der Künste Berlin startete er 1994 seine Fernsehkarriere als Moderator der Jugendsendung "X-Base - Der Computer Future Club" im ZDF.

Im Sommer des gleichen Jahres übernahm er die Präsentation des Ferienprogramms von ARD und ZDF. 1997 wurde er Gründungsmoderator des Kinderkanals KI.KA und ist seither ein festes Gesicht des Senders.

Er moderiert live Sendungen, Shows, Info-Formate, Reporterstücke, Comedy und bewies bei den Beutolomäus-Geschichten sein schauspielerisches Talent. Zur Zeit bringt Juri Tetzlaff als Moderator im "KI.KA Baumhaus" mit dem Sandmann jeden Abend Millionen Kinder ins Bett, führt durch die Bastel-Sendung "Mit-Mach-Mühle" und ist als Reporter für das Medien- und Kinomagazin "TRICKBOXX" unterwegs.

Neben seiner Tätigkeit als Moderator produziert er mit seiner Firma "dreamteam.media" eigene Fernsehbeiträge und schreibt als Drehbuchautor für den "Tigerenten Club" (ARD) und die Quizsendung "1, 2 oder 3" (ZDF).

Autogrammkartentext:
Hi, ich heiße Juri Tetzlaff und wurde am 13. Juli 1972 geboren. Deswegen ist dreizehn auch meine Glückszahl. Mein Sternzeichen ist Krebs.

Als Kind wollte ich Lokführer werden und wie Lukas durch die Gegend düsen... Tja, daraus ist leider nichts geworden! In der Schule war ich natürlich auch.

Am liebsten bin ich in den Biologieunterricht gegangen. Auf Mathe, das ewige Spiel mit den Zahlen, hätte ich allerdings verzichten können.
Seit dem ersten Sendetag moderiere ich beim KI.KA in Erfurt. Das macht echt Laune!

Besonders mag ich es, mich zu verkleiden. Ich war schon Zauberer, Märchenprinz, Neandertaler, Schlagersänger, Spock von der Enterprise und, und, und... Wenn ich nicht in Erfurt im Studio stehe, fahre ich gerne Inliner, koche mit Freunden oder gehe ins Kino. Im Urlaub fahre ich auch gerne Snowboard.

Meine heimliche Leidenschaft ist das Singen unter der Dusche. Sehr zum Leidwesen meiner Nachbarn... Meine Lieblingsfarbe ist rot und ich höre gerne HipHop, House- und Soul-Musik. (Mein Lieblingsbuch ist "Das Parfüm" von Patrick Süskind.)

Wikipedia:
Juri Tetzlaff (* 13. Juli 1972 in Karlsruhe) ist ein deutscher Fernsehmoderator. Tetzlaff begann seine Fernsehkarriere als Praktikant bei der ZDF-Jugendsendung X Base. Nach einigen Tätigkeiten bei verschiedenen Fernsehproduktionen übernahm er die Moderation des Computer-Magazins X-Base.

Seit der Eröffnung des Jugendsenders KI.KA am 1. Januar 1997 gehört Tetzlaff zum festen Moderatorenstamm des Kinderkanals. Hier arbeitet er als Reporter und Moderator (Kikania, Trickboxx, Mit-Mach-Mühle).

Er tritt unter anderem im Wechsel mit Singa Gätgens vor dem Sandmännchen auf. Des Weiteren war Juri Tetzlaff in zwei Folgen der Kinderserie Schloss Einstein zu sehen. Seit 2005 moderiert er im Kika zusätzlich die Sendung Kika Spezial mit Tanja Mairhofer, Lukas Koch und "Stephi Müller Spirra".

Juri Tetzlaff ist seit 1999 UNICEF-Sonderbotschafter. Darüber hinaus hat er mehrere CDs aufgenommen - unter anderem eine Neuaufnahme von Peter und der Wolf.
Besetzung Herbst 2012
Merja Mäkelä (Mezzosopran)
Die finnische Mezzosopranistin MERJA MÄKELÄ ist eine junge und vielversprechende Sängerin mit breiter künstlerischer Erfahrung in den Bereichen Oper, Konzert und Lied.

Ihre musikalische Ausbildung absolvierte Merja Mäkelä von 2003 bis 2005 an der Musikhochschule "Stadia" in Helsinki unter der Leitung von Opernsängerin Anita Välkki. 2005 setzte sie ihr Studium an der Opernhochschule von Stockholm (Royal University College of Opera, Sweden) bei Prof. Dorothy Irving fort. Im Anschluß studierte sie an der Musikhochschule "Hanns Eisler" in Berlin in der Gesangsklasse von Prof. Anneliese Fried. Seit 2010 erhält sie Unterricht bei KS Hanna Schwarz.

Ihr erstes Theater-Festengagement führte Merja Mäkelä von 2007 bis 2010 als Ensemblemitglied ans Kieler Opernhaus. Dort gab sie ihr erfolgreiches Bühnendebüt als Dido in "Dido und Aeneas" von Henry Purcell und konnte zudem als Orlowsky ("Die Fledermaus"), Mercedes ("Carmen"), Annio ("La Clemenza di Tito") und Costanza ("L´isola disabitata" von Haydn) sowie als Ruggiero ("Alcina") und Hänsel ("Hänsel und Gretel") wichtige Rollen ihres Faches interpretieren.

In der Spielzeit 2009/10 war sie am Kieler Opernhaus als Polina ("Pique Dame"), Hänsel, Magdalena ("Die Meistersinger von Nürnberg"), Margret ("Wozzeck") und Siebel ("Faust") sowie als dritte Dame in der Uraufführungs-Produktion "Die Weiße Fürstin" von Marton Illés an der Münchner Biennale zu hören.

Seit ihrem Umzug nach Berlin im Herbst 2010 gastierte Merja Mäkelä wiederholt in Kiel als Hänsel in "Hänsel und Gretel" und bei verschiedenen Galakonzerten. Am Theater Osnabrück war sie im Frühjahr 2011 mit der Titelpartie der Oper "Adriana Mater" von Kaija Saariaho in der deutschen Erstaufführung zu erleben.

Neben ihrer Operntätigkeit tritt Merja Mäkelä auch häufig in Konzerten auf. Anfang 2010 war sie als Altsolistin in Händels "Messias" mit der Camerata Kiel zu hören. Im Frühjahr 2011 wirkte sie als Solistin bei der Aufführung von Berlioz` Sinfonie "Romeo et Juliette" an den Städtischen Bühnen Münster mit, sowie als Altsolistin des Stadtorchesters "Pori Sinfonietta" in Bachs "Magnificat" in Finnland.

Auch als Lied-Interpretin konnte sich Merja Mäkelä bereits eindrucksvoll profilieren, u. a. 2009 am Kieler Opernhaus Kiel mit Paul Plummer und 2011 im Rahmen des 20-jährigen Jubiläums des Kulturfestivals "Nordischer Klang" mit Prof. Heikki Pellinen am Klavier mit Liedern von Sibelius, Melartin, Grieg, Pacius, Schumann, Schubert, Brahms, Fauré, Duparc, Tschaikowsky, de Falla und Montsalvatge.

In der Spielzeit 2011/2012 debütiert Merja Mäkelä in der Nationaloper Finnland als Mélibea in der Oper "Il viaggio de Rheims" von Rossini und tritt erstmals im Konzerthaus Berlin mit "Le bal masque" von Poulenc auf.
Hans-Georg Priese (Tenor)
Der in Halberstadt geborene Sänger studierte Gesang an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« in Berlin bei KS Prof. Heinz Reeh. Er nahm an mehreren Meisterkursen, u.a. bei Prof. Josef Metternich und Prof. Ruth Berghaus, teil.

Erste Stationen seiner Laufbahn waren das Hans-Otto-Theater Potsdam und das Landestheater Mecklenburg in Neustrelitz, auf denen er sich ein umfangreiches Repertoire zunächst als lyrischer und italienischer, später vor allem als Kavalierbariton erarbeitete. Insgesamt sang er weit mehr als 50 Partien im Baritonfach. Von 2002 bis 2010 war Hans-Georg Priese am Südthüringischen Staatstheater Meiningen unter Vertrag und absolvierte innerhalb dieses Engagements mit dem Idomeneo und dem Max in der vielbeachteten Debüt-Inszenierung von Philipp Stölzl einen Fachwechsel ins jugendlich-dramatische Tenorfach. Regelmäßig folgten hier wichtige Rollendebüts mit Giovanni di Salvati ("Mona Lisa"), Erik und Florestan, die ihre vielbeachteten Höhepunkte mit dem Parsifal 2009 und dem Tannhäuser im März 2010 fanden. Seit 2010 ist er freischaffend.

Gastverträge führten ihn zunächst als Bariton u.a. nach Bukarest, Wuppertal, Kassel, Cottbus, die Oper Leipzig sowie an die Komische Oper Berlin, wo er unter anderem seine wichtigsten Baritonpartien, die Titelpartien in A. Bergs "Wozzeck" und im "Barbier von Sevilla" sang. Nach seinem Fachwechsel trat er seit 2007 in mehreren Produktionen an der Kölner Oper auf. Anfang 2008 übernahm er dort kurzfristig und mit großem Erfolg die Titelpartie der Uraufführung "Rotter" in der Inszenierung von Katherina Thalbach und Ende 2008 die Titelpartie in Stravinskys "Oedipus Rex". Er sang und den Max neben Meiningen auf der Felsenbühne Rathen und weiteren Theatern (2009 in Osnabrück), gastierte als Erik in Basel, wiederum in der Inszenierung von Philipp Stölzl, und als Florestan in Karlsruhe.

Hans-Georg Priese sang große Teile des Konzertrepertoires für Bariton und Liedzyklen von Schumann, Schubert, Brahms und Schostakovitsch (»Michelangelo«-Zyklus in mehreren szenischen Einrichtungen). Er gab Konzerte als Tenor (u.a. IX. Sinfonie, "Winterreise", "Die schöne Magelone" von Brahms/Tieck).

Im Laufe der Zeit erarbeitete er sich viele große Partien mit bedeutenden Dirigenten und Regisseuren, stellvertretend seien hier noch Markus Stenz, Gabriel Feltz, Sebastian Weigle, Vladimir Jurovski, Matthias Foremny, Hans Urbanek, Istvan Szabo, Andrea Moses, Gottfried Pilz und Bernd Weikl genannt.

Seit dem Frühjahr 2001 hat Hans-Georg Priese einen Lehrauftrag für Gesang an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« in Berlin.

Eine der wichtigsten Aufgaben in der Spielzeit 2010/11 ist die verspätete Uraufführung "Der Cid" von Théodore Gouvy in Saarbrücken, in der er ca.145 Jahre nach dessen Tod die Titelpartie für den Uraufführungs-Tristan Schnorr von Carolsfeld übernehmen wird.
Besetzung Frühjahr 2012
Aaron Pilsan (Klavier)
Aaron Pilsan wurde am 15.01.1995 in Dornbirn, Österreich geboren und lebt auch dort. Er begann mit dem Klavierspiel im Alter von fünf Jahren an der Musikschule Dornbirn und erhielt ab 2003 dort Unterricht bei Ivan Karpati. Seit 2007 ist er Schüler von Prof. Karl-Heinz Kämmerling, zuerst an der Universität Mozarteum Salzburg, dann am IFF der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Er nahm an Meisterkursen bei Kämmerling, Alfred Brendel und Andras Schiff teil.

Er beteiligte sich bereits bei einigen nationalen und internationalen Wettbewerben.
Den ersten Preis erspielte er sich beim Rotary-Jugend-Musikpreis in Lindau, weitere erste Preise bei "Prima la Musica", dem Grotrian-Steinweg Wettbewerb in Braunschweig, bei dem ihm zusätzlich der Grotrian-Steinweg Sonderpreis verliehen wurde und bei dem Wendl&Lung Wettbewerb in Wien. Einen nennenswerten zweiten Preis erhielt er beim Jeunesse-Competition in Bukarest, einen Sonderpreis für die beste Liszt-Interpretation beim Musikwettbewerb "Ton und Erklärung" in München.

Aaron Pilsan spielte bereits bei wichtigen Veranstaltungen wie zum Beispiel bei Lunchkonzerten der Berliner Philharmoniker, dem Europäischen Jugend Musikfestival Passau, dem Klavierfestival "Junger Meister" Lindau, den Schwetzinger Festspielen, den Bregenzer Festspielen, beim Heimbacher Kammermusikfestival "Spannungen" (künstlerische Leitung: Lars Vogt) oder dem Bad Kissinger Klavierolymp und dem Kissinger Sommer.
Adrian Brendle (Klavier)
Adrian Brendle wurde 1990 in Karlsruhe geboren. Seinen ersten Klavierunterricht erhielt er im Alter von sechs Jahren bei Noriko Ishikawa-Kratzer, seit 2004 unterrichtet ihn Prof. Sontraud Speidel. Von 2005 bis 2010 war er Vorstudent und Mitglied des "Sparda PreCollege" an der Hochschule für Musik Karlsruhe. Mit dem Wintersemester 2010/2011 hat er dort sein Bachelor-Studium bei Prof. Sontraud Speidel aufgenommen.

Aus seinen zahlreichen Wettbewerbserfolgen ragen mehrere Bundespreise bei "Jugend musiziert", der Dr.-Hermann-Büttner-Förderpreis für Klavier vierhändig und der 1. Preis beim Robert-Schumann-Klavierwettbewerb für junge Pianisten in Zwickau heraus. Beim internationalen Klavierwettbewerb "Roma 2011" erreichte er einen 2. Preis.

Als Solist mit Orchester trat Adrian Brendle u. a. im Badischen Staatstheater auf, musizierte mit dem Karlsruher Kammerorchester und dem Sinfonieorchester Bruchsal. Seine Auslandsauftritte führten ihn nach Wien, Damaskus (Syrien), Amman (Jordanien) und Timisoara (Rumänien).

2009 erhielt er den Förderpreis des Musikforums Hohenwettersbach, 2010 ein Stipendium der Richard-Wagner-Gesellschaft Bayreuth. Ebenfalls 2010 erhielt er im Rahmen seines Abiturs am Helmholtz-Gymnasium Karlsruhe den Christian-Zacharias-Preis. Zudem ist er bereits seit Beginn seines zweiten Semesters Stipendiat der renommierten "Studienstiftung des deutschen Volkes".

Meisterkurse bei Sontraud Speidel, Bruno Canino, Robert Bowman, Ralf Gothóni, Jerome Rose, Lilya Zilberstein und Natasha Vlassenko ergänzten seine bisherige Ausbildung.
Leonard Avelini (Violine)
Leonard Avelini wurde am 28. April 1996 in Stuttgart geboren. Mit 5 Jahren erhielt er seinen ersten Geigenunterricht. Seit 2006 wird Leonard von Ovidiu Abramovici unterrichtet und bestand 2009 die Aufnahmeprüfung in die Begabtenklasse der Stuttgarter Musikschule, wo er auch in Gehörbildung, Musiktheorie und Klavier unterrichtet wird. Leonard erhielt bereits zahlreiche 1. Preise in der Kategorie "Violine Solo" sowie in der Kammermusikwertung bei Jugend Musiziert. 2010 erspielte er sich einen ersten Bundespreis des Wettbewerbes "Jugend Musiziert 2010" in der Wertung Violine Solo.

Orchestererfahrung sammelte Leonard als Konzertmeister in der Capella Piccola Stuttgart, im Jugendsinfonieorchester Stuttgart, dem Jungen Kammerorchester Stuttgart und im Chamber- und Symphony Orchestra des Idyllwild Arts Festivals.

Seit 2010 ist er Mitglied des Landesjugendorchesters Baden Württemberg und seit Herbst 2011 dort Konzertmeister.

Leonard ist Mitglied eines Quintetts, welches 2011 ins Leben gerufen wurde. Meisterkurse bei Prof. Yair Kless, Christoph Wyneken, Prof. Sebastian Hamann und Prof. Anke Dill trugen zu seiner Ausbildung bei. 2010 fuhr er für einen einmonatigen Studienaufenthalt nach Californien zum "Idyllwild Summer Musik Festival", wo er sich intensiv sowohl dem Orchesterspiel als auch der kammermusikalischen und solistischen Arbeit widmen konnte. Im Rahmen des Kammermusikprojektes der Kronberg Academy "Mit Musik Miteinander" musizierte Leonard 2010/2011 mit Nils Mönkemeyer, Mikhail Ovrutsky und Kaori Yamagami, Yura Lee und Claudio Bohorquez. Leonard ist an zahlreichen Benefizveranstaltungen und Konzertabenden zu hören und wurde 2011 eingeladen, die "Didacta" musikalisch zu eröffnen. Im Sommer 2011 erhielt Leonard bei der Internationalen Sommerakademie Radolfzell ein Förderstipendium. Leonard besucht die 10. Klasse der Freien Waldorfschule am Kräherwald.

2010 stellte die Deutsche Stiftung Musikleben Leonard Avelini eine Violine, gebaut um 1800, mit dem Zettel "Maline à Paris", "Mirecourt", eine Treugabe aus Hamburger Familienbesitz, aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds zur Verfügung .
Raffael Avelini (Violine)
Raffael Avelini wurde am 17. September 1997 in Stuttgart geboren. Mit 4 Jahren erhielt er seinen ersten Geigenunterricht. 2009 wurde er in die Begabtenklasse der Stuttgarter Musikschule aufgenommen und von Ulrike Abdank sowohl solistisch als auch kammermusikalisch unterrichtet. Seit Anfang 2011 ist er Schüler von Ovidiu Abramovici.

Er erspielte sich jährlich 1. Preise mit Höchstpunktzahl in der Kategorie Geige Solo sowie Kammermusik Klavier Duo und Trio bei "Jugend Musiziert". 2010 erhielt Raffael den Sparkassenförderpreis im Landeswettbewerb "Jugend Musiziert" mit Höchstpunktzahl in der Wertung "Violine Solo". Im Mai 2010 wurde er mit dem 1. Bundespreis in der Wertung "Violine Solo" ausgezeichnet.

Bereits mit 13 Jahren führte ihn eine kammermusikalische Reise nach Japan. Weitere kammermusikalische Erfahrungen sammelte Raffael in der Kronberg Academy, wo im Rahmen von "Mit Musik Miteinander" mit Claudio Bohorquez und Lily Francis musizierte. Außerdem ist er Mitglied eines Quintetts, welches 2011 ins Leben gerufen wurde. 2011 spielte Raffael an der Eröffnungsfeier der "Didacta" und an zahlreichen Benefizveranstaltungen und Konzertabenden.

Meisterkurse besuchte er bei bei Prof. Ulf Schneider, Prof. Yair Kless, Christoph Wyneken, und Prof. Anke Dill. 2011 erhält er Förderstipendien der Tettnanger Streichertage und der Sommerakademie Radolfzell.

Derzeit besucht er die 8. Klasse der Freien Waldorfschule am Kräherwald.

Seit 2010 spielt Raffael auf einer Violine der Deutsche Stiftung Musikleben, gebaut um 1780 im Füssener Raum, aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds.
Juri Tetzlaff (Moderator) Familienkonzert in:
14.4. Eberbach / 17.4. Tuttlingen / 19.4. Rheinfelden
Kurzbiografie:
Juri Tetzlaff wurde am 13. Juli 1972 in Karlsruhe geboren. Sein Vater ist Cellist und seine Mutter Sängerin. Parallel zu seinem Studium der "Gesellschaft- und Wirtschaftskommunikation" an der Universität der Künste Berlin startete er 1994 seine Fernsehkarriere als Moderator der Jugendsendung "X-Base - Der Computer Future Club" im ZDF.

Im Sommer des gleichen Jahres übernahm er die Präsentation des Ferienprogramms von ARD und ZDF. 1997 wurde er Gründungsmoderator des Kinderkanals KI.KA und ist seither ein festes Gesicht des Senders.

Er moderiert live Sendungen, Shows, Info-Formate, Reporterstücke, Comedy und bewies bei den Beutolomäus-Geschichten sein schauspielerisches Talent. Zur Zeit bringt Juri Tetzlaff als Moderator im "KI.KA Baumhaus" mit dem Sandmann jeden Abend eine Millionen Kinder ins Bett, führt durch die Bastell-Sendung "Mit-Mach-Mühle" und ist als Reporter für das Medien- und Kinomagazin "TRICKBOXX" unterwegs.

Neben seiner Tätigkeit als Moderator produziert er mit seiner Firma "dreamteam.media" eigene Fernsehbeiträge und schreibt als Drehbuchautor für den "Tigerenten Club" (ARD) und die Quizsendung "1, 2 oder 3" (ZDF).
Besetzung Herbst 2011
Alexej Gorlatch (Klavier)
Alexej Gorlatch hat zwei der renommiertesten internationalen Klavierwettbewerbe gewonnen - die Dublin Competition 2009 und die Hamamatsu Competition 2006; in beiden wurden ihm auch die Sonderpreise für die beste Interpretation zeitgenössischer Werke zuerkannt. Zu seinen großen Erfolgen gehören die Silbermedaille der berühmten Leeds International Piano Competition 2009 und sein Sieg beim Deutschen Musikwettbewerb 2008, womit zum ersten Mal seit 15 Jahren ein Pianist zu den Preisträgern dieses Wettbewerbs gehörte. Im Jahre 2009 wurde Alexej mit dem Praetorius-Förderpreis des Landes Niedersachsen ausgezeichnet. Seit 2010 ist er Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes.

Alexej Gorlatch wurde 1988 in Kiew/Ukraine geboren und lebt seit 1991 in Deutschland. Seinen ersten Klavierunterricht erhielt er in Passau bei E.G. Georgiew. Bereits mit 12 Jahren wurde er Jungstudent an der Universität der Künste Berlin bei Prof. M. Hughes und von 2002 bis 2007 am Institut zur Früh-Förderung (IFF) an der Hochschule für Musik und Theater Hannover bei Prof. K.-H. Kämmerling. Nach dem Abitur setzt er sein Musikstudium in Hannover fort. Vor wenigen Wochen gewann Alexej Gorlatch den ersten Preis
------ Foto von Akira Muto ------ sowie den Publikumspreis beim ARD-Musikwettbewerb.

Internationale Auftritte führten in die Carnegie Hall (New York), Salle Alfred Cortot (Paris), Kioi Hall (Tokyo), das Leipziger Gewandhaus und zu Tourneen durch Japan, Südafrika, Italien und die USA, Konzerten im Rahmen des International Chopin Piano Festivals in Polen, der Internationalen Festspiele "Europäische Wochen", Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern Musikfestivals und auf viele weitere Bühnen. Er musizierte mit den besten Orchestern Japans: NHK, Tokyo Symphony und Nagoya Philharmonic, sowie dem Hallé Manchester, Johannesburg Philharmonic, dem Nationalen Staatsorchester der Ukraine und zahlreichen Orchestern in Deutschland.
Besetzung Frühjahr 2011
Eugene Chan (Bariton)
Der amerikanische Bariton Eugene Chan gewann im Juni 2010 den 2. Preis beim Internationalen Wettbewerb "Premio Spiros Argiris" in Sarzana (Italien) und entwickelt sich rasch zu einem der führenden Künstler seiner Generation. Begeisterte Kritiken erntete er bereits im Juli 2008 in der Hollywood Bowl, wo er kurzfristig die Baritonpartie in Orffs "Carmina Burana" mit Los Angeles Philharmonic unter der Leitung von Bramwell Tovey übernahm.

Im März 2010 sang er als Graf Almaviva in einer Neuinszenierung von "Le Nozze di Figaro" am Theater Basel seine erste Hauptrolle auf dem europäischen Kontinent.

Eugene Chan gab 2007 sein Debut an der San Francisco Opera als Prinz Yamadori in "Madama Butterfly" unter der Leitung von Donald Runnicles. Er gastierte bereits beim Opera Theatre of St. Louis, der Sacramento Opera, der Opera Santa Barbara, dem San Francisco Opera Center, der West Bay Opera und der Music Academy of the West und sang dort wichtige Fachpartien wie Ottone ("L´incoronazione di Poppea"), Papageno ("Die Zauberflöte"), Danilo ("Die lustige Witwe"), Schaunard ("La bohème"), Albert ("Werther"), Gasparo ("Rita"), L´Horloge Comtoise/Le Chat ("L´enfant et les sortilèges"), Dancairo/Morales ("Carmen"), sowie die Titelpartien in "Don Giovanni" und "Eugen Onegin".

Als Liedsänger gab Eugene Chan im Januar 2008 unter der Schirmherrschaft der Marilyn Horne Foundation sein Debut in der Carnegie Hall.

Konzerte gab er mit Orchestern wie dem San Francisco Symphony, dem Los Angeles Philharmonic und dem Sinfonieorchester Basel. Sein Konzertrepertoire umfaßt Werke wie Orffs "Carmina Burana", Faurés "Requiem", Coplands "Old American Songs", Brahms´ "Ein deutsches Requiem", Vaughan Williams´ "Songs of Travel", Charpentiers "Te Deum", Dvoraks "Te Deum" und Ligetis "Aventures & Nouvelles Aventures".
Eugene Chan schloß seine Gesangsausbildung an der Sacramento State University mit dem Bachelor of Music ab und ist Absolvent des Seattle Opera Young Artists Programms, der Music Academy of the West, des Steans Institute for Young Artists des Ravinia Festivals, von OperaWorks! und des Merola Trainingsprogramms der San Francisco Opera. Der junge Bariton ist Preisträger der Washington International Competition, der Metropolitan Opera National Council Auditions, der Liederkranz Foundation, der Eleanor McCollum Competition der Houston Opera, der Marilyn Horne Foundation und der William Matheus Sullivan Foundation.

2009/10 war Eugene Chan Mitglied des Opernstudios am Theater Basel, wo er u.a. in Janáceks "Aus einem Totenhaus" und als Albert in der Produktion "Wertherfieber" zu hören war.

In der Spielzeit 2010/11 gestaltet Eugene Chan am Theater Basel die Rolle des Jeletzky in einer Neuproduktion von Tschaikowskys "Pique Dame" und den Almaviva in der Wiederaufnahme von "Le nozze di Figaro". Außerdem gibt er im Januar 2011 einen weiteren Liederabend in der Carnegie Hall und gibt im Juni 2011 sein Italiendebüt am Teatro Comunale di Bologna (Dandini in "La Cenerentola").
Antonia Bourvé (Sopran)
Die in Heidelberg geborene Sopranistin Antonia Bourvé studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik in Karlsruhe Opern- und Liedgesang bei Stephan Kohlenberg und Felicitas Strack. 2006 schloss sie dieses Studium mit Auszeichnung ab und setzte dann ihre Ausbildung in der Liedklasse von Mitsuko Shirai und Hartmut Höll fort. Sie nahm an Meisterkursen von Brigitte Fassbaender, Anna Reynolds, Dietrich Fischer-Dieskau u. a. teil.

Bereits während ihrer Ausbildung trat Antonia Bourvé im Konzerthaus Karlsruhe als Pamina in der "Zauberflöte" und als Fiordiligi in "Cosi fan tutte" auf. 2004 debütierte sie bei den Herbert-von-Karajan-Pfingstfestspielen in Baden-Baden als Gräfin Ceprano in Verdis "Rigoletto" unter der Leitung von Thomas Hengelbrock - eine Produktion, die auch fürs Fernsehen aufgezeichnet wurde. Als Mitglied des Opernstudios am Badischen Staatstheater Karlsruhe, war sie u.a. in "Hänsel und Gretel" (Sandmännchen), "Carmen" (Frasquita) und in der "Walküre" (Ortlinde) zu erleben. 2006 gastierte sie am Staatstheater Nürnberg in der Titelpartie von Mozarts "Zaide", 2009 war sie am Theater Aachen in Mozarts "Lucio Silla" als Giunia und im Mainfrankentheater Würzburg als Erste Dame (Zauberflöte) zu hören. Im Jahr 2010 war sie bei der Oper Schenkenberg als Micaëla (Carmen) zu erleben. Sie wird 2011 Marzelline (Fidelio) bei den Opernfestspielen Heidenheim singen und kehrt als Donna Elvira (Don Giovanni) an das Theater Aachen zurück.

Antonia Bourvé trat bereits bei zahlreichen namhaften Festivals wie den Schwetzinger Festspielen, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, den Salzburger Pfingstfestspielen und dem Festival Gaude Mater (Polen) auf. Außerdem konzertiert sie regelmäßig mit namhaften Orchestern, beispielsweise den Nürnberger Symphonikern, dem Balthasar-Neumann Ensemble und dem WDR-Rundfunkorchester.

Sie war 2005 Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes und gewann 2006 beim Wettbewerb Operngesang des Kulturfonds Baden den 1. Preis. Beim Deutschen Musikwettbewerb 2007 erhielt sie ein Stipendium des Deutschen Musikrates und wurde daraufhin in dessen Künstlerliste und die 52. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler aufgenommen.

Als CD sind 2006 beim niederländischen Label Brilliant unter der Leitung von Nicol Matt CD-Aufnahmen von Mozarts "Schauspieldirektor" und der "Welsh und Scottish Songs" von Ludwig van Beethoven erschienen. Eine weitere CD-Produktion, die als Referenzeinspielung von der Presse gelobt wurde, entstand bei Carus mit dem "Oratorio de Noel" von Camille Saint-Saens unter der Leitung von Holger Speck mit dem Vocalensemble Rastatt und Les Favorites. Im gleichen Label wurde Händels "Israel in Egypt" veröffentlicht.
Mirella Hagen (Sopran)
Die Sopranistin Mirella Hagen wurde 1984 in Würzburg geboren. Sie wirkte bereits während ihrer Schulzeit in verschiedenen Chören und Ensembles, wie dem Württembergischen Kammerchor, dem Oratorienchor Stuttgart und der Jungen Oper der Staatsoper Stuttgart mit. 2003 begann sie ihr Gesangstudium an der Staatlichen Hochschule für Musik in Karlsruhe bei Prof. Christiane Hampe und setzte es 2005 an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart bei Prof. Ulrike Sonntag fort. Ihre Diplom-Prüfungen Gesang und Liedgestaltung (Prof. Cornelis Witthoefft) schloss sie mit Auszeichnung ab und ist seit dieser Spielzeit Mitglied des Opernstudios der Staatsoper Stuttgart und beteiligt an den Produktionen Die Fledermaus, Maria Stuarda, Parsifal, Katja Kabanova und Der Freischütz.

Im Rahmen ihres Gesangstudiums nahm sie an Meisterkursen bei Prof. KS Edith Mathis, Prof. Renée Morloc, KS Wolfgang Schöne, Prof. Charlotte Lehmann, Melanie Diener, Prof. Ulf Bästlein und Prof. Charles Spencer und am Liedforum der UdK Berlin im Oktober 2008 teil. Mit dem Ensemble vocal arts trat sie in Deutschland (u.a. beim Kirchenmusik-Kongress Stuttgart) und bei der Biennale Salzburg 2009 auf. Darüber hinaus arbeitet sie mit den Neuen Vocalsolisten Stuttgart und der Ensemble Modern - Akademie zusammen. Konzerte mit Helmuth Rilling führten sie in die Stuttgarter Liederhalle und zum Beethovenfest Bonn.

Mirella Hagen wird vom Verein "Yehudi Menuhin - Live Music Now" Stuttgart gefördert und war Stipendiatin der Stuttgarter Volksbank und der Studienstiftung des deutschen Volkes. 2006 war sie Finalistin im Bundeswettbewerb Gesang Berlin, 2007 Preisträgerin beim Paula-Salomon-Lindberg Wettbewerb der UdK Berlin, gewann 2008 den 2. Preis des Hochschulwettbewerbs in Freiburg und erhielt zuletzt im August 2009 den Thomas-Wiese-Preis für Liedgestaltung.
Sophie Klußmann (Sopran)
Sophie Klußmann wurde in Freiburg im Breisgau geboren und studierte bei Mechthild Böhme und Thomas Quasthoff an der Hochschule für Musik in Detmold. Nach ihrem Solo-Diplom im Juli 2003 nahm sie ein Aufbaustudium im Fach Konzertgesang an der Hochschule für Köln auf, dass sie bei Klesie Kelly-Moog absolvierte. Meisterkurse führten sie mit Christoph Prégardien, Helmuth Rilling und Christian Rieger von Musica Antiqua Köln zusammen, sie wurde 2006 als Sonderpreisträgerin des Mozartfestwettbewerbs in Würzburg ausgezeichnet und war Stipendiatin der Richard Wagner Stiftung Bielefeld.

Besonders im Konzertfach hat sich die junge Sopranistin in den letzten Jahren hervorgetan. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Marek Janowski, Michael Gielen, Ari Rasilainen und Simon Halsey zusammen und sang dabei Konzerte mit den Berliner Rundfunkorchestern in der Philharmonie und im Konzerthaus Berlin, sowie der Tonhalle Zürich, der Cité de la Musique Paris und dem Palau de la musica Valencia.

Im Bereich der alten Musik arbeitet sie regelmäßig mit der Akademie der alten Musik Berlin zusammen, mit denen sie in Poissy / Paris 2005 debütierte. Weitere Engagements führten sie mit dem Barockorchester nach Brüssel, Berlin, Utrecht und Enschede unter der Leitung von Marcus Creed und Enrico Onofri.

2007 war Sophie Klußmann in der Hauptpartie der Maria Magdalena in The veil of the temple von John Tavener im Hamburger Bahnhof Berlin zu hören. Im selben Jahr sang sie die Partie der Glauke in der Uraufführung der Oper Medea.Stimmen von Frank Schwemmer im Radialsystem Berlin.

In der jüngeren Vergangenheit war sie in Christian Josts Oper Angst an der Komischen Oper Berlin zu hören und wirkte am Theater Altenburg / Gera in einer Arte-Produktion von Mendelssohns Jugendwerk Soldatenliebschaft mit. Konzertengagements führten die Sopranistin auf eine Europa-Tournee mit dem Collegium Vocale Gent unter der Leitung von Marcus Creed (Händel: Brockes Passion), in die Philharmonie Berlin, zum Schleswig-Holstein Musikfestival und dem Beethovenfest Bonn, sowie nach Prag und auf eine Konzertreise mit dem Trompeter Reinhold Friedrich nach Peking.

In der Saison 2009/2010 ist Sophie Klußmann am Opernhaus Halle engagiert, wo sie in exponierten Partien wie Franziska / Arabische Nacht, Pamina / Zauberflöte, Nanetta / Falstaff und Dorinda / Orlando zu hören sein wird. Darüber hinaus führen sie Konzertverpflichtungen mehrfach an die Tonhalle Düsseldorf, an das Konzerthaus Berlin, nach Potsdam und nach Venedig.
Besetzung Herbst 2010
Oscar Bohórquez (Violine)
Oscar Bohórquez wurde von Christoph Eschenbach als Ausnahmetalent bezeichnet:"Oscar Bohorquez ist einer der vielversprechendsten jungen Geiger. Seit einigen Jahren beobachte ich seine Karriere und kann bestätigen, dass seine hervorragende Technik, seine musikalische Tiefe und sein Charisma ausserordentlich sind." Im September 2009 debütierte Oscar Bohorquez als Solist mit der London Philharmonic Orchestra. Zur gleichen Zeit kam sein Solo Album mit Werken von Piazzolla, Bertold Hummel, und Ysaye bei amazon.com auf den Markt.

Im Januar 2008 kam das "Seduced" Album in London auf dem Markt mit Herr Bohorquez und seinem Bruder Claudio Bohorquez (cello). Anlässlich des Neujahrskonzertes 2007 gastierte Bohórquez im Gewandhaus Leipzig mit dem MDR Sinfonieorchester. Solistisch konzertierte der junge Violinist in Deutschland in der Berliner Philharmonie, Gewandhaus Leipzig, Musikhalle Hamburg, Stuttgarter Liederhalle, Konzerthaus Karlsruhe, Beethovenhalle Bonn, und die Meistersingerhalle Nürnberg. International gastierte er zuletzt mit der London Philharmonic im Eastbourne Congress Theatre.

Im Rahmen des Kronberger Kammermusikfestivals musizierte Oscar Bohórquez mit Gidon Kremer und Boris Pergamenschikow. Es folgten weitere Festivalauftritte u.a. beim Bebersee Festival, und musik:landschaft Westfalen 2009. Darüber hinaus ist er in der Kammermusik international engagiert, so war er in den USA, Grossbritannien (London- Royal Academy, Barbican), Spanien, Schweiz (Zuerich, Basel, Luzern), Deutschland, Tschechische Republik (Rudolfinum-Prag), Peru und Uruguay unter anderem mit Julius Berger, Markus Groh, Claudio Bohórquez und seiner Mutter Ana Maria Bohórquez
(Klavier) tätig.

Von 1998 bis 2002 studierte Oscar Bohórquez bei Aaron Rosand am renommierten "Curtis Institute of Music" in Philadelphia/USA. Von 2002 bis 2008 studierte er bei Günter Pichler, Primarius des Alban-Berg-Quartetts, an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien.

Anregung in Zeitgenössischer Musik erhielt Oscar Bohórquez beim Komponisten Bertold Hummel in Würzburg durch die Erarbeitung dessen Suite für Violine Solo (1979) op.78.

Oscar Bohórquez residiert zur Zeit in London und in Deutschland. Er spielt auf der Giovanni Battista Guadagnini "Grande Dame" aus dem Jahre 1770, ehemalig im Besitz von G.Pichler/Alban Berg Quartett.
Claudio Bohórquez (Violoncello)
Claudio Bohórquez wird von Dirigenten, Publikum, Veranstaltern und Kritikern gleichermaßen als eine der aufregendsten und faszinierendsten Musikerpersönlichkeiten seiner Generation gepriesen. Er tritt als Solist mit einer eindrucksvollen Palette international bedeutender Orchester und Dirigenten sowie mit renommierten Kammermusikpartnern in Erscheinung. Darüber hinaus widmet sich Claudio Bohórquez verschiedenen Installations-, Improvisations- und Meditationsprojekten.

Als Schüler von Boris Pergamenschikow war Claudio Bohórquez schon früh erfolgreich bei internationalen Wettbewerben wie dem Tschaikowsky-Jugendwettbewerb in Moskau oder dem Rostropowitsch-Wettbewerb in Paris. Dies gipfelte im Jahr 2000 in drei Auszeichnungen beim 1. Internationalen Pablo-Casals-Wettbewerb der Kronberg Academy: Aus der Hand von Marta Casals Istomin erhielt Claudio Bohórquez neben dem Grand Prix und dem Sonderpreis für die beste Kammermusikinterpretation als zweijährige Leihgabe das Goffriller-Cello von Pablo Casals. Beim Internationalen Musikwettbewerb in Genf errang er zudem den 1. Preis. Inzwischen unterrichtet Claudio Bohórquez selbst: Von 2003 bis 2006 war er Gastprofessor an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin und ist ab Oktober 2009 erneut dorthin berufen worden.

Claudio Bohórquez konzertierte mit dem Orchestre de Paris, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt, dem Gewandhausorchester Leipzig, den Münchner Symphonikern, der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem NDR Sinfonieorchester, dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn, den Wiener Symphonikern, dem Collegium Musicum Basel, der Academy of St. Martin in the Fields, der Tschechischen Philharmonie, dem Russischen Nationalorchester, dem Orchestre de la Suisse Romande und dem Orchestre Philharmonique de Radio France. In Japan trat Claudio Bohórquez mit dem NHK Symphony Orchestra Tokyo und mit dem Tokyo Philharmonic Orchestra auf. In den USA gab er zuletzt Konzerte mit Boston Symphony, Chicago Symphony, Cleveland Orchestra, Detroit Symphony, Los Angeles Philharmonic, National Symphony und dem Philadelphia Orchestra.

Zu den namhaften Dirigenten, mit denen Claudio Bohórquez arbeitet und auftritt, zählen Daniel Barenboim, Thomas Dausgaard, Rafael Frühbeck de Burgos, Christoph Eschenbach, Hans Graf, Manfred Honeck, Yakov Kreizberg, Sir Neville Marriner, Krzysztof Penderecki, Leonard Slatkin, Eiji Oue und David Zinman.

In der Saison 2009/2010 konzertiert Claudio Bohórquez mit den Warschauer Philharmonikern und unter Tugan Sokhiev mit dem Orchestre de Toulouse. Mit diesem wird er auf eine ausgedehnte Deutschlandtournee gehen und in Paris mit Sergei Khatchatryan in Brahms Doppelkonzert im Théâtre des Champs-Elysées zu erleben sein. In Deutschland ist er mit dem MDR Sinfonieorchester (Tschaikowskys Rokoko-Variationen), beim Kronberg Cello Festival, im Herkulessaal mit den Münchner Symphonikern (Dvoráks Cellokonzert), mit der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern unter Michael Sanderling (Elgars Cellokonzert) und mit dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn unter Ruben Gazarian, zu hören.

Claudio Bohórquez ist bei zahlreichen Festivals zu Gast, darunter das Casals Festival in Puerto Rico, City of London Festival, Penderecki-Festival in Warschau oder auch Jerusalem International Chamber Music Festival. In den USA war er u. a. beim Tanglewood, Ravinia und Aspen Festival sowie beim Hollywood Bowl zu erleben. Er nahm außerdem am Kammermusikfest Lockenhaus in Österreich und an Gidon Kremers Festival "Les Musiques" in Basel teil.

Die renommierte Kronberg Academy widmete Anfang 2007 die zweite CD der Reihe "The Vision" alleine Claudio Bohórquez (aulos MusiKado). Im Januar 2006 erschien Claudio Bohórquez´ erste Rezital-CD bei dem Label Berlin Classics. Bei dem gleichen Label kam zuvor seine Debüt-CD auf den Markt, für die er sich die Dresdner Philharmoniker und Rafael Frühbeck de Burgos als Partner wählte. Bei EMI Classics erschien 2005 eine CD-Aufnahme u. a. mit Tschaikowskys Klaviertrio a-Moll. Im gleichen Jahr entstand außerdem im Rahmen eines Improvisations-Meditations-Projekts eine Benefiz-CD mit dem Titel "Doha" für die Stupa des Shambhala Mountain Centers in den Rocky Mountains, Colorado. Beim Label Plushmusic ist soeben seine erste Bacheinspielung veröffentlicht worden. Neben CD-Einspielungen, Rundfunkaufnahmen und Fernsehauftritten gehört zu Claudio Bohórquez\' zahlreichen Medienprojekten seine Mitwirkung als Cellointerpret für den Soundtrack von Paul Englishby zum Film "Ten Minutes Older - The Cello", welcher 2002 weltweit in den Kinos startete.

Schließlich hat Claudio Bohórquez gemeinsam mit dem Maler Klaus-Peter Kirchner das Installations-Projekt "Raum für Pablo Casals" als Hommage an diesen großen Cellisten entwickelt.

Claudio Bohórquez spielt ein Violoncello von G. B. Rogeri, das ihm von der Landesbank Baden-Württemberg zur Verfügung gestellt wird. Er ist peruanisch-uruguayischer Abstammung, in Deutschland geboren und aufgewachsen, und lebt zur Zeit in Berlin.
Elena Graf (Violine)
Elena Graf (*1988 in Frankfurt/Main) erhielt im Alter von drei Jahren ihren ersten Geigenunterricht. Bereits mit 12 Jahren studierte sie als Jungstudentin an der Hochschule für Musik in Freiburg, bei Prof. Jörg Hofmann und später bei Prof. Latica Honda-Rosenberg. 2005 studierte sie für ein Jahr in der Klasse von Prof. Christoph Poppen an der Hochschule für Musik und Theater in München. Seit 2006 studiert Elena Graf bei der renommierten Solistin Prof. Julia Fischer in Frankfurt/Main an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst. Sie besuchte Meisterkurse bei Prof. Ana Chumachenco, Prof. Latica Honda Rosenberg, Prof. Rainer Kussmaul und Christian Tetzlaff, als auserwählte Teilnehmerin im Rahmen der Meisterkurse des Bayerischen Rundfunks und der Kronberg Academy 2009.

Elena Graf konzertiert regelmäßig als Solistin mit verschiedenen Orchestern im In- und Ausland, wie z.B. mit dem Museumsorchester Frankfurt, dem Internationalen Mahler Orchester, der Baden-Badener Philharmonie, dem Philharmonischen Orchester Gießen, der Polnischen Kammerphilharmonie, dem Kammerorchester Arcata Stuttgart, den Frankfurter Solisten oder der Philharmonie Banatul (Rumänien) u.a. in Konzertsälen wie der Berliner Phlharmonie, der Liederhalle Stuttgart oder der Alten Oper Frankfurt. Sie war Konzertmeisterin und Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie sowie Konzertmeisterin des Internationalen Mahler Orchesters und spielt als Aushilfe bei den Berliner Philharmonikern. Elena Graf musizierte zusammen mit Musikern wie Prof. Lev Natochenny, Till Fellner, Julia Fischer, Marie-Elisabeth Hecker und Andreas Brantelid.

Die junge Geigerin gewann mehrere 1. nationale und internationale Preise wie z.B. den Internationalen "Concerto Competition" auf dem Eastern Music Festival in den USA. Dort spielte sie als Solistin mit dem Festival-Orchester das Sibelius Violinkonzert, welches im Rundfunk übertragen wurde. Beim 9. Kammermusikwettbewerb der Polytechnischen beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert". 2004 erhielt sie einen 1. Preis in der Solowertung mit Höchstpunktzahl und wurde mit dem Bärenreiter-Urtextpreis und einem Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben ausgezeichnet. Im selben Jahr gewann Elena Graf den Internationalen "Concerto Competition" auf dem Eastern Music Festival in den USA und spielte als Solistin mit dem Festival-Orchester das Sibelius Violinkonzert, welches im Rundfunk übertragen wurde. Beim 9. Kammermusikwettbewerb der Polytechnischen Gesellschaft e.V. 2006 in Frankfurt/Main, gewann Elena Graf mit dem Conte Trio den 1. Preis. Zudem wurde das Klaviertrio mit einem Förderpreis auf den Bad Homburger Meisterkursen ausgezeichnet, dem eine CD-Aufnahme folgte. Mit dem 2006 gegründeten Trio Lieto (zusammen mit Peijun Xu, Viola und Artur Hornig, Violoncello) erspielte sie sich 2007 den dritten Preis beim 2. Europäischen Kammermusikwettbewerb in Karlsruhe. Auch der Kammermusikpreis der Frankfurter Polytechnischen Gesellschaft 2007 sowie der Förderpreis der Percy/John-Stiftung auf den Bad Homburger Meisterkursen wurde dem Trio Lieto zuerkannt. Im April 2008 war das Ensemble Gast beim Internationalen Kammermusik-Festival "classic con brio" in Osnabrück. Elena Graf ist seit 2007 Stipendiatin der Yehudi-Menuhin Organisation "Live Music Now". Im Sommer 2007 nahm Elena Graf an der "Encore School for Strings" in den USA teil. Dort wurde sie von David Cerone unterrichtet und trat als Solistin in Konzerten auf, von denen eines vom Rundfunk live übertragen wurde. 2008 wurde sie 1. Preisträgerin beim Pirazzi-Wettbewerb für Streicher der Musikhochschule Frankfurt und ist somit Stipendiat der gleichnamigen Stiftung. In diesem Jahr wurde Elena Graf beim Instrumentalmusik-Wettberb 2009 des Migros-Kulturprozent mit Beteiligung der Ernst Göhner Stiftung mit einem Studienpreis ausgezeichnet. Förderung "Freunden junger Musiker"

Seit 2005 spielt Elena Graf als mehrfache Preisträgerin des Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds eine Leihgabe der Deutschen Stiftung Musikleben, derzeit eine Violine von Giambattista Rogeri, Brescia, aus dem Besitz der Bundesrepublik Deutschland.
Emanuel Graf (Violoncello)
Emanuel Graf begann als Jungstudent, im Alter von 14 Jahren, an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt seine Musikerlaufbahn. Er studiert seit 2004 bei Prof. Wolfgang Emanuel Schmidt in Dresden und ist seit 2009 sein Assistent an der Musikhochschule Franz Liszt in Weimar. Meisterkurse besuchte er bei Wolfgang Boettcher, Jens Peter Maintz, David Geringas, Wen-Sinn Yang, Ana Chumanchenco und Götz Teutsch. Er ist Stipendiat der Carl Flesch Akademie Baden-Baden, der Ernst Göhner Stiftung Schweiz und Preisträger des Migros Kulturprozent. Begleitet von der Baden- Badener Philharmonie, gab er sein Debut als Solist mit dem Cellokonzert Nr.1 von D. Schostakovitsch.

Es folgten weitere Soloauftritte mit verschiedenen Orchestern wie Hamburger Sinfoniker, Kammerphilharmonie Baden-Württemberg, International Mahler Orchestra in der Berliner Philharmonie, Theater Freiberg, Khemelnitzkiy Symphonikern u.s.w.

Emanuel Graf ist regelmäßiger Gast an der Deutschen Oper Berlin als 1. Solocellist und ständiges Mitglied an der selben Position des International Mahler Orchestra. Er konzertierte unter Dirigenten wie z. B. Martin Turnowski, David Afkham, Yoel Gamzou, Donald Runnicles und Manfred Honeck. Emanuel Graf ist ein gefragter Kammermusiker. Internationale Tourneen führten ihn u.a. nach Polen, Südafrika, Ägypten, Skandinavien, Ukraine, Frankreich, Portugal, in die Schweiz und nach Italien.

Er spielt das Toscanini Testore aus dem 18Jh.
Besetzung Frühjahr 2010
Helen Adler (Geige)
Helen Adler wurde am 4. November 1994 in Stuttgart geboren. Mit 5 Jahren erhielt sie ihren ersten Geigenunterricht. Seit zwei Jahren studiert sie als Jungstudentin an der Stuttgarter Musikhochschule bei Emily Körner. Zusätzlich studiert sie in der Kammermusikklasse von Prof. Peter Buck.

Noch vor zwei Jahren war sie jüngstes Mitglied im Landesjugendorchester Baden-Württemberg. Seit Herbst 2009 ist sie dort Konzertmeisterin. Auch im Bundesjugendorchester ist sie Mitglied.

Sie trat mit 12 Jahren unter anderem als Solistin mit dem RSO Stuttgart in der Reihe "Junge Talente" auf.

2009 gewann sie einen 1.Preis beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert. Zusätzlich erhielt sie den Sparkassen Förderpreis.
Besetzung für den Herbst 2009
Georg Gädker (Bariton)
Der in Freiburg geborene Bariton Georg Gädker erhielt als Knabensolist bei den Freiburger Domsingknaben bereits in jungen Jahren eine breit gefächerte musikalische Ausbildung. Er studierte Gesang und Gesangspädagogik in Freiburg und Mannheim bei Bernd Göpfert und Rudolf Piernay, sowie an der Guildhall School of Music and Drama London, wo er sein Studium mit Auszeichnung beendete. Meisterkurse unter anderem bei Thomas Hampson, Thomas Quasthoff, Graham Johnson, Sarah Walker, Charles Spencer, Emma Kirkby und Wolfram Rieger gaben ihm zudem wichtige Impulse für seine künstlerische Arbeit.

Georg Gädker ist Preisträger und Stipendiat verschiedener nationaler und internationaler Wettbewerbe. Nach seiner Finalteilnahme beim Internationalen Gesangswettbewerb "4. Concorso Vocale Internazionale di Musica Sacra" in Rom 2005 wurde er beim Deutschen Musikwettbewerb 2007 bereits mit einem Stipendium des Deutschen Musikrats ausgezeichnet. Im selben Jahr folgten der 3. Preis beim Internationalen "Cantilena Gesangswettbewerb" der Festspielstadt Bayreuth sowie die Aufnahme in die Konzertreihe "Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler (BAKJK)", wodurch er mit über 30 Liederabenden im gesamten Bundesgebiet zu hören war. Im Rahmen des "Podiums Junger GesangSolisten 2008" des VDKC wurde er mit dem zweiten Preis und Sonderpreis ausgezeichnet. Beim Internationalen Johannes-Brahms - Wettbewerb in Pörtschach (Österreich) erhielt er 2009 den dritten Preis. Daneben war Georg Gädker Stipendiat des Internationalen Richard-Wagner-Verbands.

Neben den Solopartien der großen Oratorien, besonders des Werks Johann Sebastian Bachs, bildet das Kunstlied einen Schwerpunkt seines derzeitigen Schaffens. Vom amerikanischen Star-Bariton Thomas Hampson selbst als "hervorragender Liedsänger" bezeichnet, geht der junge Bariton dabei einer ausgedehnten Konzerttätigkeit im In- und Ausland nach und war dabei unter anderem in der Wigmore Hall London sowie bei Festivals wie dem Europäischen Musikfest Stuttgart, dem Schleswig-Holstein-Musikfestival, dem Bach-Fest Zürich oder der Stuttgarter Bachwoche zu hören. Dabei arbeitete er unter anderem mit dem Bach-Collegium Stuttgart, L´arpa festante München, Mitgliedern der Bamberger Symphoniker, Wolfram Christ, Massaki Suzuki und Helmuth Rilling zusammen, mit welchem er unter anderem Bachs Kreuzstabkantate in Zürich sowie Händels Messias in Krakau aufführte.

Viele seiner Konzerte und Liederabende wurden vom Rundfunk mitgeschnitten, unter anderem mit Liedern von Robert Schumann (NDR Hannover), Mélodies von Henri Duparc (Deutschlandradio) oder Jaqzue Ibert (Radio France). Mit dem Landesjugendorchester Baden-Württemberg, mit dem er unter Christoph Wyneken 2009 erstmals zusammenarbeitet, werden zudem Orchesterlieder von Gustav Mahler für den SWR eingespielt.
Johannes Bantlin (Cello) - Solist während der LJO-Tour durch Ecuador
Johannes Bantlin wurde am 12.07.1992 in Heidelberg geboren. Seinen ersten Cellounterricht erhielt er im Alter von fünf Jahren bei Frau Brygida Lorenz an der Musikschule Südliche Bergstraße in Wiesloch, dort sammelte er auch erste Erfahrungen in der Kammermusik und im Orchesterspiel.

Ab dem Jahr 2002 setzte er seine musikalische Ausbildung bei Prof. Roland Kuntze in Weinheim fort und seit 2006 ist er Vorstudent an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Mannheim, wo er der Klasse von Prof. Michael Flaksman und Jelena Ocic angehört.

Regelmäßig nahm er am Wettbewerb "Jugend Musiziert" teil und erzielte sowohl solistisch als auch in der Kammermusik, im Duo mit seiner Schwester Franziska, mehrere erste und zweite Preise auf Landes- und Bundesebene.

Breite musikalische Eindrücke sammelte Johannes durch die aktive Teilnahme an internationalen Meisterkursen, unter anderem bei Prof. Stanislaw Firlej und Prof. Rimantas Armonas im Rahmen von Erasmus, bei Prof. Peter Bruns, bei der Internationalen Sommerakademie Schwetzingen/Worms und bei mehreren Cello Jamborees auf dem Dilsberg.

Seit 2004 ist Johannes Mitglied des Landesjugendorchesters Baden-Württemberg, mit dem er als Solocellist mehrfach in Deutschland und auch in Frankreich und Ecuador konzertierte.

Johannes Bantlin ist seit 2002 Stipendiat der Domhof-Stiftung in Weinheim. Zurzeit besucht er die 12. Klasse des Kurfürst-Friedrich-Gymnasiums in Heidelberg.
Tonio Geugelin (Violine) - Solist während der LJO-Tour durch Ecuador
Tonio Geugelin wurde am 4. 3. 1991 in Freiburg geboren. Er erhielt ab dem 5. Lebensjahr Geigenunterricht bei D. von Bausznern. Mit neun Jahren kam er in die Pflüger - Stiftung Freiburg und wurde dort von Ariane Matthäus und Professor Wolfgang Marschner unterrichtet. 2005-07 hatte er Unterricht bei C. Siedel, Freiburg und Prof. E. Zurbrügg, Bern. Seit 2007 bei Prof. J. Hofmann, Freiburg.

Bei verschiedenen Professoren nahm er an nationalen und internationalen Meisterkursen für Kinder und Jugendliche teil:
`Stringtime´ in Goch 2003 und 2004,
`Marschner- Festival´ in Hinterzarten von 2002 - 2005,
`Sommerakademie´ in Detmold 2006,
`Meisterkurs für junge Talente´ 2007 an der Freiburger Musikhochschule
( Prof. Honda-Rosenberg);
Meisterkurs `Musicfest´ in Aberystwyth, England 2008 (Prof. Eyal Kless )

In Orchesterprojekten war er 2006/07 Konzertmeister beim Freiburger Jugendorchester "JOHS" und beim Festivalorchester der Detmolder Sommerakademie unter Prof. Christoph Poppen; als Orchestermitglied nahm er 2008 an der Chetham´s School of Music (Manchester) unter Sir Marc Elder und 2009 am International Norwegian Youth Orchestra teil. Seit 2008 ist er Mitglied des Landesjugendorchesters Baden-Württemberg unter Christoph Wyneken.

Bei Wettbewerben erhielt Tonio Geugelin zahlreiche erste Preise, so beim Markgräfler Kulturpreis und bei Jugend musiziert. Erste Bundespreise 2005 als Primarius in der Kategorie Streichquartett; 2007 in der Kategorie Klavierkammermusik, 2009 in der Kategorie Klavier und ein Streichinstrument.

Konzerte in ganz Deutschland mit dem Turmalinquartett 2005/06, mit dem "Trio Casella" 2006/07, mit dem Süddeutschen Kammerensemble seit 2007, mit der Konzertpianistin Manana Odishelidze 2009, als Solist bei der Konzerttournee des Landesjugendorchesters Baden Württemberg 2009 in Ecuador.

2005/06 Ausbildungsstipendium bei der Jürgen Ponto- Stiftung mit vielen Konzertverpflichtungen, u.a. Konzert im Schwetzinger Schloss zur Eröffnung des Mozartjahres.

Geigenstudium seit Oktober 2009 in Mannheim bei Prof. Marco Rizzi.

Neben der Musik widmet sich Tonio Geugelin dem Steptanz: Süddeutscher Meister 2005 und Deutscher Meister 2007.
Besetzung für das Frühjahr 2009
Julian Fahrner (Violine)
Julian Fahrner wurde 1990 in Basel geboren und begann seine Ausbildung auf der Violine im Alter von 6 Jahren an der Musikakademie Basel, wo er später in die Begabtenförderklasse aufgenommen wurde. Zu seinen Lehrern zählten Heidy Reaber und später Prof. Jörg Hofmann in Freiburg. Seit 2008 wird er an der Staatlichen Hochschule für Musik in Karlsruhe als Jungstudent von Prof. Albrecht Breuninger unterrichtet.

Er erhielt zahlreiche Preise beim Wettbewerb "Jugend Musiziert", darunter fünf erste Bundespreise u.a. mit Höchstpunktzahl in den Kategorien Violine Solo und Kammermusik. Er ist Sonderpreisträger der Bundesapothekerkammer, der Badischen Gemeinde Versicherung sowie der Sparkasse Markgräflerland. Im Jahr 2008 erhielt er den Eduard Söring Preis, verbunden mit einem Stipendium der Deutschen Stiftung Musikleben.

Viele Jahre lang gehörte er unter anderem als 1. Konzertmeister dem Landesjugendorchester sowie der Kammerphilharmonie Baden-Württembergs unter der Leitung von Christoph Wyneken an. Er wirkte bei zahlreichen Aufnahmen des SWR sowie des Bayrischen Rundfunks mit. Mit seinem 2007 gegründeten "Elliot O" Streichquartett erhält er Unterricht an der Musikhochschule Stuttgart beim international renommierten Vogler Quartett. Ergänzt wird seine musikalische Ausbildung durch regelmäßige Zusammenarbeit mit Christoph Wyneken, Prof. Conradin Brotbek, Prof. Gerhard Gnann sowie dem Vogler Quartett. Seine rege Konzerttätigkeit als Solist, Kammer- und Orchestermusiker führte ihn bereits durch Deutschland, in die Schweiz, nach Frankreich, Spanien, Italien, Polen und Ägypten.

Seit Frühjahr 2009 stellt die Deutsche Stiftung Musikleben Julian Fahrner eine Violine von Nicolas Didier (Mirecourt um 1800), eine Treugabe aus Hamburger Familienbesitz, aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds zur Verfügung. Außerdem wird er von der Dr. Karl und Elisabeth Eisele Stiftung unterstützt.
Manuel Schattel (Kontrabass)
Manuel Schattel, geboren 1985 in Stuttgart, begann seine musikalische Ausbildung bereits sehr früh im Rahmen der breitgefächerten Angebote der Jugendmusikschulen, wobei er anfangs vor allem Klavierunterricht nahm und sich in verschiedenen Chören engagierte. Im Alter von dreizehn Jahren erhielt er dann seinen ersten Kontrabassunterricht und wurde 2004 Mitglied des Landesjugendorchesters Baden-Württemberg.

Noch im selben Jahr wurde er als Jungstudent in die Vorklasse von Prof. Bozo Paradzik an der staatlichen Hochschule für Musik Freiburg im Breisgau aufgenommen. Bei Prof. Paradzik begann er ein Jahr später den regulären Diplomstudiengang "Künstlerische Ausbildung" mit Hauptfach Kontrabass. Er ist Stipendiat der Hans und Eugenia Jütting-Stiftung und erhielt beim Kontrabasswettbewerb der Sparda Bank, im Rahmen der Weingartner Musiktage den Sonderpreis der Jury für besondere künstlerische Originalität. Meisterkurse bei Prof. U. Lau und Prof. M. Rieber bereicherten seine Studien.

Weitere Orchestererfahrungen konnte Manuel Schattel unter anderem als Mitglied der Kammerphilharmonie des Landesjugendorchesters und im Gustav Mahler Jugendorchester sammeln. Im März 2008 wurde er als Praktikant im Staatsorchester der württembergischen Staatstheater Stuttgart für ein Jahr unter Vertrag genommen.
Besetzung für den Herbst 2008
Moye Kolodin (Klavier)
Moye Kolodin wurde 1987 in Freiburg geboren und erhielt seinen ersten Klavierunterricht im Alter von 7 Jahren bei seiner Mutter Prof. Elza Kolodin. Bereits mit 12 Jahren gewann er seinen ersten Preis bei dem Landeswettbewerb "Jugend Musiziert" und wurde zusätzlich mit dem Förderpreis der Sparkassen für herausragende Talente ausgezeichnet.

1999 in die Vorklasse der Musikhochschule Freiburg zur Hochbegabtenförderung aufgenommen, studierte er 2 Jahre an der Musikhochschule bei Prof. Kolodin und setzt sein Studium seit 2006 am Conservatoire National Superieur de Musique de Paris bei Prof. Jacques Rouvier fort.

Ergänzt wird seine musikalische Ausbildung durch die regelmäßige Teilnahme an Meisterkursen von Prof. Vitalij Margulis, Prof. Hans Leygraf, Prof. Joaquin Sorriano und Prof. Dmitri Bashkirov. Beraten wird er ausserdem von Prof. Gornostaeva aus Moskau.

Moye ist Preisträger mehrerer internationaler Klavierwettbewerbe in Spanien und Italien. 2005 bekam er den 1. Preis beim "Concours International de Piano de Brest" in Frankreich "á l´unanimité du jury" und 2006 den Grand Prix beim internationalen Klavierwettbewerb auf Zypern. 2007 wurde ihm in Bern der Europäische Kulturpreis "Pro Europa" verliehen. Moye erhielt Engagements mit der Schlesischen Philharmonie Kattowitz, dem Landesjugendorchester Baden-Württemberg, der Capella Bydgostiensis und dem Stuttgarter Kammerorchester.

Die Presse lobt sein Spiel stets in höchsten Tönen mit: "phänomenales Können", "fantastische Begabung", "eine musikalische Ausnahmeerscheinung", "atemberaubendes Spiel" und "Höhenflug am Klavier". Moye Kolodin ist Stipendiat der "Studienstiftung des Deutschen Volkes".
Xiao Xiao Zhu (Klavier)
(*1986 in Peking) begann im Alter von fünf Jahren mit dem Klavierunterricht an der Zentralhochschule für Musik Peking. 1995 zog er mit seinen Eltern nach Stuttgart und wurde von Romuald Noll in der Begabtenklasse der Stuttgarter Musikschule unterrichtet. Gleichzeitig war er von September 2002 bis Juli 2005 Jungstudent in der Klasse von Prof. Hans Leygraf am Mozarteum Salzburg. Zum Wintersemester 2005/06 begann er mit dem Vollzeitstudium bei Prof. Pascal Devoyon an der Universität der Künste in Berlin. Mit Hilfe des Carl-Heinz Illies-Förderstipendiums in der Deutschen Stiftung Musikleben besuchte Xiao Xiao Zhu 2003 Meisterkurse bei Prof. Galina Iwanzowa in Berlin und bei Prof. Anne Queffelec in Macon/Frankreich sowie den Meisterkurs des Internationalen Musikfestivals Courchevel im August 2006 bei Jacques Rouvier. Das Gerd Bucerius-Stipendium ermöglichte ihm 2007 die Teilnahme am Meisterkurs bei Robert Levin im Rahmen der Sommerakademie Salzburg. Weitere künstlerische Impulse erhielt er von Prof. Wolfgang Manz, Lev Natochenny und Klaus Hellwig.

Xiao Xiao Zhu ist Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe. Er gewann 1. Preise beim Matthaes-Klavierwettbewerb, beim Wettbewerb des Tonkünstlerverbandes Baden-Württemberg (1997), beim Internationalen Klavierwettbewerb "Amadeus" Brünn (1998) sowie beim 1. Jugend Musikpreis Stuttgart für Klavier solo. 2000 war er beim Internationalen Rundfunkwettbewerb Junger Musiker "Concertino Praga" als Solist mit einem 1. Preis erfolgreich. Er ist außerdem fünffacher 1. Preisträger beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" in Solo- und Kammermusikwertungen und wurde mehrfach von der Deutschen Stiftung Musikleben mit Sonderpreisen ausgezeichnet. Im Jahr 2000 erhielt er den Eduard-Söring-Preis der Stiftung. Dreimal gewann er den Klassik-Wettbewerb der Stadt Münster und des WDR.

Seit seinem elften Lebensjahr gibt Xiao Xiao Zhu regelmäßig Konzerte. Als Solist konzertierte er mit den Stuttgarter Philharmonikern, mit dem Staatlichen Litauischen Symphonieorchester, der Tschechischen Staatsphilharmonie Brünn, dem Norwegischen Symphonie Orchester Trondheim, dem Symphonieorchester des Tsche¬chischen Staatsrundfunks Prag sowie dem Philharmonischen Orchester der Stadt Heidelberg und arbeitete mit Dirigenten wie Mindaugas Piecaitis, Thomas Hanus, Jörg-Peter Weigle, Terje Boye Hansen, Andrej Kukal sowie Thomas Kalb zusammen. Mit Unterstützung der Deutschen Stiftung Musikleben gab er ein Solokonzert mit dem Xiamen Philharmonic Orchestra in China. Im Jahr 2008 gab er sein Debüt in der Philharmonie Berlin mit der Sinfonietta Cracovia unter der Leitung von John Axelrod.

Recitals und Kammermusikkonzerte führten ihn in viele Städte Deutschlands, Europas und Asiens und zu Musikfestivals wie dem European Youth Music Festival in Trondheim, dem Schwetzinger Mozart-Festival, dem Bodensee-Festival und auf Vorschlag der Deutschen Stiftung Musikleben zu den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und dem Schleswig-Holstein Musik Festival. Für die Deutsche Stiftung Musikleben trat er u.a. im Oktober 2002 im Rahmen des Jubiläumskonzerts anlässlich des 40. Geburtstags der Stiftung auf Einladung des damaligen Bundespräsidenten Johannes Rau in Schloss Bellevue auf und spielte mehrfach auf Empfehlung der Stiftung an Bord von MS Europa.

Der Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben wurde langjährig von der Jürgen-Ponto-Stiftung gefördert. Für die Studienjahre 2004/05 und 2006/07 wurde ihm das Skillnet-Stipendium in der Deutschen Stiftung Musikleben verliehen. Seit 2006 engagiert er sich als Künstler bei "Yehudi Menuhin Live Music Now" in Berlin.
Sommer Special 2008:
Juri Tetzlaff (Moderator)
Kurzbiografie:
Juri Tetzlaff wurde am 13. Juli 1972 in Karlsruhe geboren. Sein Vater ist Cellist und seine Mutter Sängerin. Parallel zu seinem Studium der "Gesellschaft- und Wirtschaftskommunikation" an der Universität der Künste Berlin startete er 1994 seine Fernsehkarriere als Moderator der Jugendsendung "X-Base - Der Computer Future Club" im ZDF.

Im Sommer des gleichen Jahres übernahm er die Präsentation des Ferienprogramms von ARD und ZDF. 1997 wurde er Gründungsmoderator des Kinderkanals KI.KA und ist seither ein festes Gesicht des Senders.

Er moderiert live Sendungen, Shows, Info-Formate, Reporterstücke, Comedy und bewies bei den Beutolomäus-Geschichten sein schauspielerisches Talent. Zur Zeit bringt Juri Tetzlaff als Moderator im "KI.KA Baumhaus" mit dem Sandmann jeden Abend eine Millionen Kinder ins Bett, führt durch die Bastell-Sendung "Mit-Mach-Mühle" und ist als Reporter für das Medien- und Kinomagazin "TRICKBOXX" unterwegs.

Neben seiner Tätigkeit als Moderator produziert er mit seiner Firma "dreamteam.media" eigene Fernsehbeiträge und schreibt als Drehbuchautor für den "Tigerenten Club" (ARD) und die Quizsendung "1, 2 oder 3" (ZDF).
Besetzung für das Frühjahr 2008
Lisa Tjalve (Sopran)
Die Sopranistin wurde 1974 in Kopenhagen geboren und studierte an der Hochschule für Musik in Köln. Nach ihrem Examen folgten Meisterkurse u.a. bei Ingrid Bjoner, Tom Krause sowie bei den Belcanto-Spezialisten Felix Rolke und Neil Semer.

2003 folgte ihr Konzertexamen am Königlich Dänischen Musikkonservatorium in Kopenhagen. Nach Engagements an den Theatern von Pforzheim und Vipiteno/Italien, wurde Lisa Tjalve von 2001 bis 2003 Ensemblemitglied am Theater Lübeck.

Dort zählten die Rosina in Rossinis "Il barbiere", Despina in "Così fan tutte", Lauretta in Puccinis "Gianni Schicchi", Valencienne in Lehárs "Die lustige Witwe", die Lisa in Kálmáns "Gräfin Mariza" sowie die Sophie in Richard Strauß "Rosenkavalier" zu ihren Partien. Konzertverpflichtungen führten sie in die Konzertsäle von Köln, Bonn, Jerusalem, Kopenhagen und zu den Salzburger Festspielen.

Lisa Tjalve hat mit namhaften Dirigenten wie Claudio Abbado, Helmuth Froschauer und Konrad Junghänel sowie mit bedeutenden Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Jerusalem Symphony Orchestra sowie mit dem WDR-Symphonie Orchester zusammengearbeitet.

Darüber hinaus sang sie 2005 die Cecil in Svend S. Schulz Oper "Hosekræmmeren" an der Fynske Oper in Dänemark, die Calisto in Händels "Giove in Argo" im Markgräflichen Theater in Bayreuth (diese Produktion liegt als CD-Einspielung vor) sowie 2006/07 die Titelpartie in Valtinonis "Pinocchio" an der Komischen Oper Berlin. 2007 erschien ihre Solo CD-Einspielung "Lyric & Coloratura Arias Live". Lisa Tjalve erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. 2007 einen 1. Preis beim "Internationalen Paul-Lincke Gesangswettbewerb", den Renate-Holm-Operetten-Preis sowie den Emmerich Kálmán-Preis.
Dong-Seok Im (Tenor)
Geboren 1972, studierte Dong-Seok Im Gesang an der Yonsei-Universität in Seoul/Korea. Von 2000 bis 2003 setzte er seine künstlerische Ausbildung an der Musikhochschule Detmold bei Thomas Quasthoff fort. Es folgten Meisterkurse bei Julia Hamary, Ki-Chun Park und Katharina Dau.

Zu seinen Partien gehören der Tamino ("Die Zauberflöte"), Don Ottavio ("Don Giovanni"), Nemorino ("L´elisir d´amore"), Sänger ("Der Rosenkavalier"), Alfredo ("La traviata"), Basilio ("Le nozze di Figaro") sowie der Rudolfo in ("La bohème"). Gastverpflichtungen führten den Sänger an das Landestheater Detmold, an das Art of Music Theater in Korea sowie an das Kulturzentrum von Can Ventosa in Ibiza. Dong-Seok Im gehört seit 2006 zum Chor des Nationaltheaters Mannheim.
Adam Kim (Bariton)
Der Sänger wurde 1975 in Seoul/ Korea geboren. Nach seinem Gesangsstudium an der Universität seiner Heimatstadt studierte Adam Kim von 1999 bis 2000 Gesang an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin und von 2000 bis 2003 an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

Nach einem Engagement an die Wiener Kammeroper, wurde er 2003 Ensemblemitglied der Staatsoper Hannover. Seit 2006 gehört er zum Ensemble der Staatsoper Stuttgart. Zu seinen Partien zählen u.a. der Conte di Almaviva ("Le nozze di Figaro"), Guglielmo ("Così fan tutte"), Figaro ("Il barbiere di Siviglia"), Marcello ("La bohème"), Germont ("La traviata"), Renato ("Un ballo in maschera"), die Titelpartie in "Rigoletto", Pavel ("Al gran sole carcio d´amore" von Luigi Nono), sowie Tarquinius ("The rape of Lucretia" von Benjamin Britten).

Adam Kim erhielt zahlreiche Preise, etwa beim Feruccio Tagliabini Gesangswettbewerb (2000), beim Toulouse International Gesangswettbewerb (2000), beim Francisco Vinas International Gesangswettbewerb in Spanien (2001) sowie beim Peking International Gesangswettbewerb (2002). Außerdem erhielt er 2002 den KulturPreis der Berenberg Bank.
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